VOR ORT VEREINT
– Projekte 2025 –
In der Förderrunde Vor Ort vereint 2025 konnten wir 47 Vorhaben unterstützen, die jeweils auf ihre ganz eigene Weise zu mehr Zusammenhalt und Solidarität vor Ort führen. In der folgenden Übersicht stellen die Initiator*innen sich selbst und ihre Projekte vor und geben Einblicke in ihre Ideen, Ziele und Umsetzungspläne.
Ankommen und Zusammenkommen
Das Projekt Ankommen und Zusammenkommen des Flüchtlingsarbeitskreises Gäufelden vernetzt Geflüchtete, Zugezogene und Alteingesessene. Durch Ausflüge, kulturelle Feste, Workshops und Vorträge schafft es Begegnungen, Vertrauen und Offenheit im Ort.
Ankommen und Zusammenkommen
Mit dem Projekt Ankommen und Zusammenkommen stärkt der Flüchtlingsarbeitskreis Gäufelden die Integration und das Miteinander vor Ort. Ziel ist es, Geflüchtete, Zugezogene und Alteingesessene über drei Teilorte hinweg zu vernetzen.
Das Jahresprogramm bietet vielfältige Formate:
- Geführte Erkundungstouren und Ausflüge in der Region
- Exkursionen (u. a. zum Landtag Stuttgart)
- Die Lange Tafel der Kulturen – ein Fest der musikalischen und kulinarischen Vielfalt und der Wertschätzung kultureller Unterschiede
- Verschiedene Vorträge – begonnen hat eine Ethnologie-Studentin aus Gäufelden, die von ihrer Reise nach Afghanistan berichtete
- Kreativworkshops (Basteln oder Malen) und Handarbeitskurse im Räumle
Das Projekt wirkt aktiv gegen Einsamkeit und schafft durch gemeinsame Erlebnisse Vertrauen und Offenheit. Wenn Menschen zusammenfinden, trägt es zu einem respektvollen, lebendigen Miteinander Gäufeldens bei.
Instagram: flueak_gaeufldn

Erfahrungsbericht über eine vierwöchige Reise nach Afghanistan von Jana Pfeiffer
© Melanie Kuwert (Flüchtlingsarbeitskreis Gäufelden)
Zsammhaltn auf da Brand
In Ihlerstein stärkt der Verein Zsammhaltn auf da Brand e.V. das Gemeinschaftsleben, indem Menschen durch verschiedene Aktivitäten und Projekte zusammengebracht werden und so mehr Austausch, Teilhabe und gegenseitige Unterstützung entstehen kann.
Zsammhaltn auf da Brand
Der Verein Zsammhaltn auf da Brand e.V. schafft durch gemeinsame Aktionen Begegnungen, baut Distanzen ab, wirkt Einsamkeit entgegen und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Bürger*innen bringen ihre Projektideen ein und setzen sie mit Unterstützung von Ehrenamtlichen um – etwa ein Reparaturcafé, eine Kinder-Bastelgruppe, Kinonachmittage oder Aktivangebote wie Brackeln, Schafkopfen, Stricken und Yoga in den Wechseljahren. Ergänzt wird das Angebot durch Themenwanderungen, Kochkurse, einen Mittagstisch, eine Ratschgruppe, Vorträge (z. B. zu KI, Hate Speech und rechtlicher Vorsorge), Handykurse, Nachbarschaftshilfe und Erste-Hilfe-Kurse. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Projekte mit Vereinen und Jugendgruppen sind geplant. Die Förderung durch Vor Ort vereint 2025 ermöglicht notwendige Anschaffungen, den Aufbau einer Homepage sowie Schulungen. Zudem ist eine Veranstaltung zur Würdigung von Ehrenamtlichen vorgesehen.

Kräuterwanderung
© Jessica Rackwitz

Sommerkino
© Gabi Schmid

Brackln
© Jessica Rackwitz
ZusammenWachsen
Das Mehrgenerationenhaus Haßfurt lädt mit dem Projekt ZusammenWachsen dazu ein, Brücken zwischen verschiedenen Generationen und Lebenswelten durch Begegnungsformate zu bauen.
ZusammenWachsen
Das Projekt ZusammenWachsen des Mehrgenerationenhauses Haßfurt baut Brücken und schafft Räume der Begegnung. Im Sinne einer inklusiven, demokratischen und resilienten Gesellschaft ermöglichen diese Räume Perspektivwechsel und machen unterschiedliche Denkweisen erlebbar.
Mit Veranstaltungen für alle Generationen – wie Stammtischen, Kreativangeboten, Zukunftswerkstätten und weiteren Begegnungsformaten – bringt das Projekt Menschen aus verschiedenen Lebenswelten an einen Tisch. Dabei richten wir den Fokus auf gemeinsame Werte und Zukunftsvorstellungen, statt auf die Merkmale zu schauen, die uns voneinander trennen. Im Mittelpunkt steht das, was uns als Menschen verbindet und gemeinsam wachsen lässt.
Mehr Informationen: www.mehrgenerationenhaus-hassfurt.de/mgh/demokratie/

© Jennifer Nüßlein

© Carolin Ulrich

© René Ruprecht
Improvisation verbindet – Theater ohne Grenzen
Ein partizipatives Theaterprojekt bringt Menschen verschiedener Generationen und kultureller Hintergründe zusammen, um durch Improvisation und gemeinsames Spiel Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis zu fördern.
Improvisation verbindet – Theater ohne Grenzen
Improvisation verbindet – Theater ohne Grenzen ist ein partizipatives Theaterprojekt in Dingolfing, das Menschen verschiedener Generationen und kultureller Hintergründe zusammenbringt. Einmal pro Woche treffen sich derzeit 15 bis 20 Teilnehmende im Alter von 7 bis 70 Jahren, um gemeinsam Improvisationstheater zu erleben und kreativ zusammenzuarbeiten.
Getragen wird das Projekt vom Feniks International, Haus für Integration und Begegnung in Dingolfing e.V. und geleitet von Serhii Tsarov, einem professionellen Schauspieler aus Odessa (Ukraine). Der vierfache Vater lebt seit Beginn des Krieges mit seiner Familie im Landkreis Dingolfing-Landau, wo sie Schutz gefunden haben. Zwei seiner älteren Kinder engagieren sich ebenfalls aktiv im Projekt.
In den regelmäßigen Workshops entstehen durch Improvisationsübungen, kreative Spiele und gemeinsames Szenenspiel Räume für Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis. Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten bringen ihre Erfahrungen und Perspektiven ein und entwickeln daraus gemeinsam Szenen. So werden Vorurteile abgebaut, Selbstvertrauen gestärkt und demokratisches Miteinander im Alltag gefördert.
Den Abschluss bildet eine öffentliche Aufführung, die die entstandenen Geschichten mit der lokalen Gemeinschaft teilt.

Improvisationsworkshop
© Artem Kelbas-Dyshlevyi

Improvisationsworkshop
© Artem Kelbas-Dyshlevyi

Improvisationsworkshop
© Artem Kelbas-Dyshlevyi
Vereinnahmung der Themen Naturschutz und Ökologie durch extremistische Akteure im Reinhardswald: Workshops und Hilfestellungen für Schüler:innen
Im Reinhardswald sensibilisiert ein Projekt des Naturpark Reinhardswald e.V. Schüler:innen für die Vereinnahmung von Naturschutzthemen durch extremistische Gruppen und vermittelt ihnen in Workshops die Fähigkeit, entsprechende Narrative frühzeitig zu erkennen und kritisch einzuordnen.
Vereinnahmung der Themen Naturschutz und Ökologie durch extremistische Akteure im Reinhardswald: Workshops und Hilfestellungen für Schüler:innen
Das Projekt Workshops und Hilfestellungen: Vereinnahmung der Themen Naturschutz und Ökologie durch extremistische Akteure im Reinhardswald für Schüler:innen reagiert auf die zunehmende Instrumentalisierung ökologischer Themen durch extremistische Gruppen in der Region des Naturparks Reinhardswald. Naturschutz dient dabei als Projektionsfläche für Desinformation und Radikalisierung, während gleichzeitig geeignete Dialogformate fehlen. Ziel ist es, Schüler:innen durch Workshops zu befähigen, demokratiefeindliche und menschenverachtende Narrative frühzeitig zu erkennen und kritisch einzuordnen. Historische Bezüge werden aufgearbeitet. Ergänzende Exkursionen vertiefen die Inhalte praxisnah und stärken demokratische Kompetenzen.
Mehr Informationen: www.naturpark-reinhardswald.de

Eiche im Urwald Sababurg
© Paavo Blåfield
LebensWerte Sächsische Schweiz – Lebendige Bibliothek auf der Festung Königstein
Lebendige Bibliothek werden weltweit durchgeführt. Auch in der Sächsischen Schweiz, wo der Verein weltbewusst e.V. Schüler*innen der 8. Klasse mit vielen verschiedenen Menschen zusammenbringt. Die Schüler*innen entscheiden sich zunächst für eines von zwei Oberthemen, bereiten sich in Workshops auf Gespräche vor und tauschen sich an einem Projekttag mit lebendigen Büchern über unterschiedliche Lebensrealitäten aus.
LebensWerte Sächsische Schweiz – Lebendige Bibliothek auf der Festung Königstein
Lebendigen Bibliothek ist eine Initiative des weltbewusst e.V., in dessen Rahmen sich Schüler*innen der 8. Klasse des Friedrich-Schiller-Gymnasiums zunächst für eines von zwei Oberthemen entscheiden: „Flucht“ (Angekommen? Geschichten vom Unterwegssein) oder „Bildungswege“ (Vielfalt Schule – Menschen erzählen). Auf dieser Grundlage werden passende „lebendige Bücher“ mit unterschiedlichen Biografien gewonnen, die intensiv vorbereitet werden.
Parallel bereiten wir auch die Schüler*innen vor: In Workshops lernen sie das Format kennen, entwickeln eigene Fragen und erproben Gesprächssituationen. Als binationale Klasse arbeiten deutsche und tschechische Jugendliche in Teams zusammen. Für die Durchführung erstellen wir einen Bibliothekskatalog mit den Profilen der lebendigen Bücher. Am Projekttag im Kulturzentrum Werkstatt 26 führen die Schüler*innen selbstständig mehrere Gespräche mit den „Büchern“ und erhalten so vielfältige, persönliche Einblicke in unterschiedliche Lebensrealitäten. Ziel ist es, Perspektivwechsel zu ermöglichen und gesellschaftliche Trennlinien abzubauen.
Mehr Informationen: weltbewusst.net/der-verein/

Lebendige Bibliothek auf der Festung Königstein zum Thema “30 Jahre deutsche Vielfalt – Generationen im Dialog über das Leben in den 3 Königsteinen Sachsen | Taunus | Oberpfalz
© Stephan Floss

Lebendige Bibliothek auf der Festung Königstein zum Thema “30 Jahre deutsche Vielfalt – Generationen im Dialog über das Leben in den 3 Königsteinen Sachsen | Taunus | Oberpfalz
© Stephan Floss

Lebendige Bibliothek auf der Festung Königstein zum Thema “30 Jahre deutsche Vielfalt – Generationen im Dialog über das Leben in den 3 Königsteinen Sachsen | Taunus | Oberpfalz
© Stephan Floss
KreativTreff Jördenstorf
Der KreativTreff Jördenstorf schafft in der ländlichen Gemeinde einen offenen Raum für Begegnung, Kreativangebote und gemeinsames Lernen.
KreativTreff Jördenstorf
Mit dem KreativTreff Jördenstorf entsteht in der ländlichen Gemeinde Jördenstorf ein offener Begegnungsort für Menschen aller Generationen und Hintergründe. Ziel ist es, Austausch, Teilhabe und Integration vor Ort zu stärken.
In regelmäßigen offenen Kreativangeboten und Workshops kommen Menschen zusammen, werden gemeinsam aktiv und lernen einander kennen. Die Angebote sind bewusst niedrigschwellig gestaltet und laden unabhängig von Vorerfahrungen zum Mitmachen ein.
Ein zentraler Bestandteil ist die aktive Beteiligung der Teilnehmenden: Ideen werden gemeinsam entwickelt und umgesetzt. Parallel werden Ehrenamtliche eingebunden, sodass langfristig tragfähige Strukturen entstehen. Der KreativTreff fördert so Begegnung, stärkt das Miteinander und schafft einen Raum, in dem Gemeinschaft aktiv gelebt wird.
Mehr Informationen: https://www.kirche-mv.de/belitz/miteinander-fuereinander-joerdenstorf

Kreativ-und Basteltag
© Maxi Hameister

Kreativ-und Basteltag
© Maxi Hameister

Töpfern
© Maxi Hameister
BRÜCKEN BAUEN – ein Projekt für Integration und Gemeinschaft
In Strasburg unterstützt ein vielfältiges Projekt des Förderkreises Altes Gemeindehaus Strasburg, des Heimatmuseums und der evangelische Kirchgemeinde geflüchtete ukrainische Familien wie auch alleinstehende Mütter und ihre Kinder.
BRÜCKEN BAUEN – ein Projekt für Integration und Gemeinschaft
Der Förderkreis Altes Gemeindehaus Strasburg hat in Kooperation mit dem Heimatmuseum und der evangelischen Kirchgemeinde ein Projekt zur Unterstützung sozial schwacher Familien in Strasburg ins Leben gerufen.
Da Strasburgs Geschichte eng mit dem Thema Migration verbunden ist, richtet sich dieses Projekt genauso an geflüchtete ukrainische Familien wie auch an alleinstehende Mütter und ihre Kinder.
Wir stehen in engem Austausch mit den Familien und nehmen deren Bedürfnisse und Wünsche als Grundlage unserer Aktivitäten.
Es laufen bereits wöchentlich ein Deutschkurs für Erwachsene sowie zwei Kreativangebote für Kinder.
Im Februar starteten wir mit einem Kennenlerntag und wollen Miteinander und Teilhabe mit weiteren integrationsfördernden Vorhaben stärken. Für das nächste Quartal sind Bastelnachmittage, Ausflüge in die Umgebung (besonders für Familien ohne Auto) und die Präsentation ukrainischer Kultur auf gemeinsamen organisierten Veranstaltungen geplant.
Mehr Informationen: altes-gemeindehaus-strasburg.de/bruecken-bauen/

BrückenBauen Projekt
© Carolin Große

BrückenBauen Projekt
© Carolin Große

BrückenBauen Projekt
© Carolin Große
Werkstatt für ALLE-gemeinsam gestalten
Durch die Werkstatt für Alle der AKSR GmbH entsteht ein offener Treffpunkt in Ostfriesland, der durch regelmäßige offene Werkstatttermine sowie Ferienangebote Begegnung und Zusammenhalt stärkt
Werkstatt für ALLE-gemeinsam gestalten
Mit der Werkstatt für Alle entsteht bei dem gemeinnützigen Träger der Jugend- und Sozialarbeit AKSR GmbH in Ostfriesland ein offener Begegnungsort für Menschen aus der Region.
Gerade im ländlichen Raum fehlen oft unkomplizierte Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu kommen – besonders für Zugewanderte, ältere Menschen, Familien oder Menschen mit Einschränkungen. Die Werkstatt für Alle schafft hier einen Raum, in dem gemeinsames Tun verbindet.
Gestartet ist das Projekt am 5. Februar 2026 mit einem öffentlichen Kick-off und einer ersten Werkstatt. Dabei bauten die Teilnehmenden gemeinsam Schlüsselbretter – ein kreativer Einstieg, bei dem schnell Gespräche entstanden und erste Kontakte geknüpft wurden. Bis Dezember finden regelmäßig offene Werkstatttermine sowie Ferienangebote für Familien statt. Gemeinsam wird gebaut, repariert, upgecycelt, gedruckt oder gepflanzt.
Eine fachliche Anleitung begleitet die Treffen. Die Teilnahme ist kostenlos, ein Fahrdienst unterstützt bei Bedarf Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Beim gemeinsamen Arbeiten entstehen so Begegnung, Vertrauen und neue nachbarschaftliche Kontakte.
Mehr Informationen: https://aksr.de

Malen bei der Werkstatt für Alle
© AKSR GmbH

Einblick in die Werkstatt
© AKSR GmbH

Werkstatt für Alle
© AKSR GmbH
Die Textilwerkstatt
Die Textilwerkstatt bietet interessierten Mitbürger*innen die Möglichkeit, durch gemeinsames Nähen und den Austausch mit anderen Isolation zu überwinden, Kompetenzen zu stärken und eigene Produkte öffentlich zu präsentieren.
Die Textilwerkstatt
Die Angebote der Textilwerkstatt des Integrationskreises Hand in Hand in Kooperation mit der MachBar e.V. in Königslutter richten sich an interessierte Mitbürger*innen, vor allem aber an geflüchtete Frauen,
- um ihre häusliche Isolation mit Haushalt und Kinderbetreuung aufzubrechen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken,
- um in der Heimat erlernte Kompetenzen im Umgang mit Nadel und Faden zu reaktivieren, und
- um selbst hergestellte Textilien und kunsthandwerkliche Produkte auf dem nächsten Tag der Vereine und Kulturen am 23. August 2026 zu präsentieren.
Die Frauen erlernen den Umgang mit modernen Nähmaschinen, nähen aus gespendeten Stoffen Kleidung, Gardinen u.a., um die erworbenen Kompetenzen später auch als Dienstleistungen anbieten zu können. Die Textilwerkstatt bietet darüber hinaus einen Raum, um mit anderen gemeinsam die in der eigenen Biografie erworbene Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterzuentwickeln und ihre Kompetenzen zu stärken.

© Sabine Noormann

© Sabine Noormann

© Sabine Noormann
CoCu – Cooking Culture
Die Outlaw gGmbH als Träger mobiler Jugendarbeit fördert durch gemeinsames Street-Food-Kochen die Begegnung und den Dialog zwischen jungen Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft in Torgau.
CoCu – Cooking Culture
Die Outlaw gGmbH ist ein Träger der mobilen Jugendarbeit in Torgau, der verstärkt im Problem-Stadtteil Nordwest aktiv ist. Die verschiedenen Kulturen treffen hier aufeinander. Mit dem Projekt setzen wir an Herausforderungen an und sprechen junge Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft an. Gemeinsam wird ab April mindestens einmal im Monat Street-Food zubereitet. Wir erarbeiten das Kochangebot mit den jungen Menschen, schreiben Rezepte, besorgen die Zutaten und kochen unter freiem Himmel. Es ist ein vielfältiges Angebot geplant, bei dem sich die verschiedenen Esskulturen widerspiegeln. Über die jungen Menschen erreichen wir die Familien. Wir laden die Eltern und Großeltern gezielt einmal im Quartal zum Kochabend im erweiterten Kreis ein.
Die jungen Menschen wirken über das Projekt aktiv am Stadtteilleben mit und erfahren Wertschätzung. Wir fördern niedrigschwellig Begegnung und Dialog zwischen den Kulturen und binden alle Altersgruppen in die Arbeit ein. Die Stadtteilbewohnenden lernen sich so besser kennen, Vorurteile werden abgebaut und bilden die Grundlage für ein respektvolles Miteinander.

Projekt Cooking Culture Anlaufstelle
© Sandra Pötzsch, pädagogische Fachkraft der mobilen Jugendarbeit in Torgau und Projektleitung

Projekt Cooking Culture Anlaufstelle
© Sandra Pötzsch, pädagogische Fachkraft der mobilen Jugendarbeit in Torgau und Projektleitung

Projekt Sneakergarage
© Sandra Pötzsch, pädagogische Fachkraft der mobilen Jugendarbeit in Torgau und Projektleitung
Offener Musik Workshop
In Leisnig entstehen mit dem FolkTreff und KreisGesang offene musikalische Begegnungsformate, bei denen Menschen gemeinsam Folk-Musik aus aller Welt spielen und singen.
Offener Musik Workshop
Mit dem FolkTreff und KreisGesang entstehen in Leisnig offene musikalische Begegnungsformate für Menschen jeden Alters. In entspannter Atmosphäre können Teilnehmende gemeinsam Folk-Musik aus aller Welt spielen und singen – ganz ohne Noten und ohne Leistungsdruck. Willkommen sind Anfänger*innen ebenso wie Fortgeschrittene, sofern sie ein akustisches Melodie- oder Harmonieinstrument spielen oder einfach Freude am gemeinsamen Singen haben.
Das Projekt möchte einen niedrigschwelligen Zugang zum freien Musizieren ermöglichen, musikalische Fähigkeiten mit Leichtigkeit stärken und Gemeinschaft durch Kultur fördern. Beide Angebote finden ohne Anmeldung statt und sind auf Spendenbasis zugänglich. Gleichzeitig schaffen sie eine Verbindung zum Bahnhofsorchester, in dem Interessierte perspektivisch ebenfalls mitwirken können.
Mehr Informationen: https://bahnhof-leisnig.de/workshops-2/

FolkTreff
© Christoph Schönbeck

KreisGesang
© Christoph Schönbeck
Grünes Speisezimmer
In Rodewisch entsteht mit dem Grünen Speisezimmer ein barrierearmer Pocket Park, der als lebendiger Treffpunkt im Freien verschiedene Generationen zusammenbringt.
Grünes Speisezimmer
Mit dem Grünen Speisezimmer entsteht in Rodewisch ein neuer, barrierearmer Begegnungsort im Herzen der Stadt. Auf einer ehemaligen Brachfläche wird ein Treffpunkt geschaffen, der Menschen verschiedener Generationen im Freien zusammenbringt. Durch gemeinsame Aktionen von Kommune, Vereinen und engagierten Bürger*innen werden Austausch, Teilhabe und demokratisches Miteinander gestärkt.
Als offener Ort macht der Pocket Park zudem Angebote sichtbar, die bislang hinter verschlossenen Türen stattfinden, und lädt neue Teilnehmende ein, aktiv mitzumachen.
Ab Juni 2026 wird der Ort mit einem vielfältigen Programm belebt: Geplant sind unter anderem eine Kurzfilmnacht, ein Verschenke- und Tauschmarkt, eine Lesung sowie öffentliche Proben der Blaskapelle oder des Chores. So wächst das Grüne Speisezimmer Schritt für Schritt zu einem lebendigen Treffpunkt für Begegnung und gemeinschaftliches Engagement.

Grünes Speisezimmer
© Stadtverwaltung Rodewisch
Bibliothek Peißen – Wohnzimmer des Ortes
Im ländlich geprägten Raum bei Halle (Saale) soll die ehrenamtlich geführte Bibliothek Peißen mit dem Projekt Bibliothek Peißen – Wohnzimmer des Ortes als Treffpunkt der Gemeinde Peißen gestärkt werden.
Bibliothek Peißen – Wohnzimmer des Ortes
Die vom Bürger für Peißen e.V. getragene und ehrenamtlich geführte Bibliothek Peißen ist ein offener Treffpunkt für Menschen aller Generationen in der Gemeinde Peißen im ländlich geprägten Raum bei Halle (Saale). Sie bietet Zugang zu Büchern, Wissen und Austausch und ist zugleich ein Ort der Begegnung im Alltag der Gemeinde. Mit dem Projekt Bibliothek Peißen – Wohnzimmer des Ortes möchten wir diesen Treffpunkt weiter stärken und seine Nutzungsmöglichkeiten ausbauen. Geplant sind eine Erweiterung des Medienangebots, kleinere Verbesserungen der Ausstattung sowie Maßnahmen zur besseren Sichtbarkeit der Bibliothek im Ort. Zudem sollen einfache digitale Arbeitsmöglichkeiten geschaffen werden, um die Organisation und Zusammenarbeit des ehrenamtlichen Teams zu erleichtern. Ziel ist es, die Bibliothek langfristig als niedrigschwelligen Ort der Begegnung, des Lesens und des Austauschs in der Gemeinde zu sichern und weiterzuentwickeln.
Mehr Informationen: bibliothek-peissen.de

© Bibliothek Peißen/Spieß

© Bibliothek Peißen/Spieß

© Bibliothek Peißen/Spieß
Woche des Grundgesetzes in Bad Oldesloe
Die Initiative OMAs gegen Rechts – Oldesloer für Demokratie führt im Rahmen der Woche des Grundgesetzes in Bad Oldesloe verschiedene Veranstaltungen zum Thema Grundgesetz durch.
Woche des Grundgesetzes in Bad Oldesloe
Die Basis der OMAs gegen Rechts – Oldesloer für Demokratie ist die Erhaltung der Demokratie in einem gemeinsamen Europa, die gleichen Rechte aller in Deutschland lebenden Frauen, Männer und Kinder sowie Respekt und Achtung gegenüber allen unabhängig von Religion und ethnischer Zugehörigkeit. Mit unserer Arbeitsgruppe zum Thema Grundgesetz wollen wir in Zusammenarbeit mit den Schulen vor Ort die Themenwoche nutzen, um unsere Demokratie in der Öffentlichkeit als unbedingt schützenswert ins Bewusstsein zu rücken und die Partizipation der Bürger*innen an verschiedenen Begegnungsorten zu ermöglichen. Dazu gehören:
- 8.6.26 – Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“, Kultur- und Bildungszentrum
- 9.6.26 – Film „Sternstunde ihres Lebens“, OHO-Kinocenter
- 11.6.26 – Vortrag „Die wehrhafte Demokratie“ von Prof. Dr. Ch. Martin, Schleswig- Holsteinische Universitätsgesellschaft, Bürgerhaus
- 12.6.26 – Film „Die Unbeugsamen“, anschließend Dialog der Generationen, Stadtbücherei
- 26.6.26 – Finissage-Ausstellung, Kultur- und Bildungszentrum

OMAs in Aktion 23.05.2025 (Geburtstag des Grundgesetzes)
© OMAs gegen Rechts – Oldesloer für Demokratie

OMAs at work: AG “GG” bei der Arbeit
© OMAs gegen Rechts – Oldesloer für Demokratie
Dialog statt Debatte
Mit dem Projekt Dialog statt Debatte möchte die Gemeinde Havetoft in Kooperation mit der Workshop-Scheune einen moderierten Rahmen für offenen Austausch zu auch schwierigen und kontroversen Themen schaffen.
Dialog statt Debatte
Mit dem Vorhaben Dialog statt Debatte in Havetoft möchten wir, die Gemeinde Havetoft in Kooperation mit der Workshop-Scheune, hier im Dorf einen Rahmen schaffen, in dem auch schwierige und kontroverse Themen wieder besprechbar werden. Hierzu nutzen wir das moderierte Gesprächsformat Sprechen und Zuhören, das von Mehr Demokratie e.V. entwickelt wurde.
Uns war wichtig, den Gemeinderat frühzeitig einzubinden, unsere Ziele transparent zu machen und gemeinsam ein Verständnis dafür zu schaffen, welchen Beitrag das Format für das Miteinander im Dorf leisten kann. Für die Öffentlichkeitsarbeit haben wir Flyer gestaltet, die wir an alle Haushalte in Havetoft verteilt und zusätzlich in den Schaukästen ausgehängt haben. Parallel dazu haben wir über unseren WhatsApp-Dorfkanal und Instagram auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht.
Die erste Veranstaltung fand am 17.4. statt, im Mittelpunkt stand die Leitfrage: „Wie geht es dir mit dem Leben in Havetoft?“ Auch wenn die Teilnehmendenzahl etwas unter den Erwartungen lag, waren die Rückmeldungen der Anwesenden durchweg sehr positiv. Es entstand ein intensiver, offener, zugewandter, persönlicher Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen.
Gleichzeitig haben wir die Gelegenheit genutzt, gemeinsam Themen für die nächsten Veranstaltungen zu sammeln, darunter Straßenverkehr, Rücksichtnahme und das Miteinander im Alltag.
Die nächste Veranstaltung planen wir für den 18. Juni 2026.
Wir freuen uns darauf, den begonnenen Dialog fortzuführen und Schritt für Schritt weitere Menschen dafür zu gewinnen.

Die erste Veranstaltung Dialog statt Debatte in Havetoft
© Sonja Sinz
Wiedereröffnung Tanzsaal Nahwinden
Der Verein Freunde elektronischer Tanzmusik Thüringen e.V. möchte den stillgelegten Tanzsaal Nahwinden mit Unterstützung aus der Region sanieren und als offenen Kultur- und Begegnungsort wiederbeleben.
Wiedereröffnung Tanzsaal Nahwinden
Der Tanzsaal Nahwinden soll als Kultur- und Begegnungsort für die Deube-Region erhalten und gemeinsam mit vielen Unterstützer*innen vor Ort aus der Stillegung geholt und wiederbelebt werden. Dank der Anschubförderung durch das Förderprogramm Vor Ort Vereint können wir als Freunde elektronischer Tanzmusik Thüringen e.V. die ersten entscheidenden Schritte wagen und die baurechtlichen Voraussetzungen wie Statikplanung, Bauantrag und notwendige Prüfungen angehen. Parallel wächst die Unterstützung in der Region: Der Stadtrat hat nach unserer Präsentation beschlossen, den Saal unserem Verein für einen symbolischen Preis zu verkaufen, ein Dachdecker will die Dachsanierung kostenneutral unterstützen, und auch aus den Bereichen Brandschutz, Statik und Handwerk erhalten wir Hilfe. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen aus Verein, Region und lokalen Partnern wollen wir den Saal schrittweise wieder nutzbar machen, um ihn möglichst noch in diesem Jahr mit Bürger*innen, Vereinen und Initiativen feierlich wiederzueröffnen.
Mehr Informationen: www.fettev.de

DJ Workshop im Saal
© Alexander Härtel (Freunde elektronischer Tanzmusik Thüringen e.V.)

Hochzeit im Saal vor der Stillegung im Jahr 2024
© Alexander Härtel (Freunde elektronischer Tanzmusik Thüringen e.V.)

Members HerbstBeat 2022
© Alexander Härtel (Freunde elektronischer Tanzmusik Thüringen e.V.)
Eine Gemeinschaftsgärtner:in für Friesenheim
In Friesenheim zeigen sich viele Herausforderungen ländlicher Gemeinden. Der MYZELIUM Ökosystem e.V. versucht Lösungen zu etablieren, beispielsweise durch die Ausbildung von Regionalverweber:innen.
Eine Gemeinschaftsgärtner:in für Friesenheim
Friesenheim steht exemplarisch für viele Herausforderungen ländlicher Gemeinden: bedrohte Nahversorgung, Leerstand, schwindendes Engagement. Gleichzeitig praktizieren die Solarie (Solidarische Landwirtschaft) und der Bioladen Naturalia bereits solidarisches Wirtschaften mit jeweils rund 100 Haushalten. Beide Betriebe sind jedoch existenzbedroht, ihre Betreiber:innen überlastet. Es fehlt professionelle Gemeinschaftspflege und Vernetzung.
Unsere Lösung: Wir bilden lokale Regionalverweber:innen aus, die als Multiplikator:innen für gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften, regionale Resilienz und vertrauensvolle Gemeinschaften wirken. Sie vernetzen Vereine, Kirchengemeinden, Betriebe und Kommunalverwaltung, organisieren gemeinschaftsbildende Veranstaltungen und etablieren solidarische Finanzierungsmodelle, die allen Teilhabe ermöglichen – unabhängig von Kaufkraft.
Das Ganze wird organisiert und begleitet durch den Verein MYZELIUM Ökosystem e.V.. Los geht es für interessierte Gemeinschaftsgärtner:innen am 27.5. mit einer Online Workshopreihe. Wer in der Region wohnt und Interesse an dem Projekt hat, kann sich jeder Zeit über die Webseite melden. Wir freuen uns.
Mehr Informationen: www.myzelium.com

Biomarkt Naturalia
© Irene Krieg

Solarie (Solidarische Landwirtschaft)
© Simone Erb
Anliegen der Generation Z – unsere Werte
Die Kooperation zwischen dem Ismaning bleibt bunt e.V. und den 8. Klassen des Gymnasiums ISGY umfasst ein zweitägiges Kunst- und Werteprojekt: nach Werteworkshop und Planung entsteht in Ismaning ein öffentliches Graffitiprojekt.
Anliegen der Generation Z – unsere Werte
Der Verein Ismaning bleibt bunt e.V. wird mit den 8. Klassen des örtlichen Gymnasiums ISGY kooperieren. Ziel unseres Projekts ist es, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich kreativ mit den eigenen Werten, gesellschaftlichen Anliegen und demokratischer Teilhabe auseinanderzusetzen.
Am ersten Projekttag (22.07.2026) wird ein Werteworkshop mit dem Pädagogikteam unseres Vereins durchgeführt und das Kunstprojekt konzipiert. Am folgenden Projekttag wird das Kunstprojekt dann unter fachlicher Leitung eines Graffitikünstlers und unserer Expertin für Transformationsdesign umgesetzt.
Es wird ein Graffitiprojekt unter freiem Himmel werden, das dann in einer Vernissage am 28.07.2026 der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird. Das Kunstwerk wird ebenfalls während der auch von unserem Verein initiierten „Langen Nacht der Demokratie” am 02.10.2026 in die Aktionen hier vor Ort eingebunden.
Das Projekt verbindet so politische Bildung, kulturelle Teilhabe und kreatives Arbeiten und stärkt dabei Teamgeist, Eigenverantwortung und demokratisches Bewusstsein junger Menschen.
Instagram: @ismaningbleibtbunt
Weltflüchtlingstag: Sichtbarkeit, Begegnung, Solidarität
Ein vielfältiges Programm zum Weltflüchtlingstag 2026 in Eichstätt stärkt die gesellschaftliche Sichtbarkeit und Teilhabe von Geflüchteten, und stellt dabei ihre Bedarfe sowie Potenziale, Stärke und Mut in den Mittelpunkt.
Weltflüchtlingstag: Sichtbarkeit, Begegnung, Solidarität
Zum internationalen Weltflüchtlingstag im Juni 2026 wird eine Veranstaltung in Eichstätt geplant, die die gesellschaftliche Sichtbarkeit von Geflüchteten stärkt und ihre Bedarfe sowie Potenziale, Stärke und Mut in den Mittelpunkt stellt. Initiiert und federführend organisiert wird sie von einem engagierten Geflüchteten, unterstützt durch zahlreiche lokale Organisationen.
Gemeinsam entsteht ein vielfältiges Programm mit Redebeiträgen, Ausstellungen, Kinderprogramm, einem Henna-Stand, Live-Musik und kulinarischen Spezialitäten aus verschiedenen Ländern. Ziel ist es, Geflüchteten und der lokalen Bevölkerung einen offenen Raum für Austausch, Begegnung und Vernetzung zu bieten, um gegenseitige Integration zu fördern und beidseitiges Verständnis zu stärken.
Die gesellschaftliche Teilhabe wird gezielt gefördert, etwa durch organisierte Fahrdienste aus abgelegenen Unterkünften. Begleitende Öffentlichkeitsarbeit als Teil des Projekts trägt dazu bei, auf die Lebensrealitäten Geflüchteter aufmerksam zu machen und frühzeitig die lokale Bevölkerung zu sensibilisieren.

1. Planungstreffen für den Weltflüchtlingstag Eichstätt 2026
© Alexandra Burgstaller, Eichstätter Kurier

Teilnehmende des Weltflüchtlingstags Eichstätt 2025
© Orgateam Weltflüchtlingstag Eichstätt

Live Musik mit dem ukrainischen Instrument Bandura bei dem Weltflüchtlingstag Eichstätt 2025
© Orgateam Weltflüchtlingstag Eichstätt
Next Gen Narratives – Eine Initiative von Hof Prädikow
Next Gen Narratives ist eine Initiative, die junge Geflüchtete zusammenbringt, um Fähigkeiten in digitalem Storytelling, Filmemachen und kreativem Ausdruck aufzubauen und dabei ihr Selbstvertrauen, ihre Stimme sowie ihr Zugehörigkeitsgefühl zu stärken.
Next Gen Narratives – Eine Initiative von Hof Prädikow
Was wird möglich, wenn junge Geflüchtete ihre eigenen Geschichten erzählen – zu ihren eigenen Bedingungen?
Die Initiative Next Gen Narratives des Hof Prädikow e.V. bringt junge geflüchtete Menschen zusammen, um Fähigkeiten in digitalem Storytelling, Filmemachen und kreativem Ausdruck aufzubauen. Als nachbarschaftsbasiertes Kollektiv im ländlichen Brandenburg möchten wir den Teilnehmenden auf Augenhöhe begegnen und einen offenen Raum bieten, in dem sie zusammenkommen, das Filmemachen kennenlernen und ihre eigenen Narrative entwickeln können – und dabei ihr Selbstvertrauen, ihre Stimme und ihr Zugehörigkeitsgefühl stärken.
Die entstandenen Filme feiern ihre Premiere beim Kulturfestival auf Hof Prädikow. In einer Region, die vom Erstarken rechter Parteien und sozialer Isolation geprägt ist, schafft das Projekt Raum für Begegnung und Sichtbarkeit: Junge Geflüchtete sind hier keine Objekte der Integration – sie sind Geschichtenerzähler:innen und kulturelle Akteur:innen, die das ländliche Leben mitgestalten.
Für weitere Informationen: malika@hof-praedikow.de

Hof Prädikow
© Hof Prädikow Gemeinschaft Projekt (Hof Prädikow e.V.)

Filmemachen mit jungen Geflüchteten in Hof Prädikow
© Malika Virah-Sawmy
Raum für Vielfalt G2
Im Sommercamp Granzow 2 werden Teilnehmende gemeinsam einen langfristig nutzbaren Kreativraum durch handwerkliche und kreative Workshops gestalten.
Raum für Vielfalt G2
In Granzow 2 entsteht ein Sommercamp, das handwerkliche und kreative Workshops mit dem gemeinsamen Ausbau eines langfristig nutzbaren Kreativraums verbindet. Teilnehmende lernen voneinander, probieren sich aus und gestalten aktiv mit. Im Mittelpunkt stehen Selbstwirksamkeit, gemeinschaftliches Arbeiten und FLINTA-Empowerment. Austauschformate und gemeinsame Aktivitäten stärken Zusammenhalt und Sichtbarkeit. Eine öffentliche Abschlussveranstaltung öffnet den Raum für die Region und macht Vielfalt im ländlichen Raum erlebbar.
Mehr Informationen: www.granzow2.de

Hoffest 2024
© Jörg Farys

Auftritt Zauberer Tjark Schlößer 2024
© Jörg Farys

Permakultur
© Jörg Farys
Umsonstladen Waldenburg
Der Umsonstladen ULALA bietet seit November 2025 in Waldenburg kostenlos gut erhaltene Dinge zum Weitergeben an. Ein generationsübergreifendes ehrenamtliches Team organisiert zusätzlich Workshops und Aktionen, um Nachhaltigkeit und Gemeinschaft zu fördern.
Umsonstladen Waldenburg
Die Idee des Umsonstladens entstand aus der Bürger*inneninitiative „Waldenburg bewegt“ im Frühjahr 2025. Mit Hilfe einer Förderung von Neulandgewinnen e.V. und der Stiftung Bundespräsident-Theodor Heuss-Haus konnte im November 2025 der „ULALA – dein Umsonstladen“ eröffnet werden. Zentral am Markt gelegen, bietet er allen die Möglichkeit, kostenfrei gut erhaltene Dinge an Andere weiterzugeben – von Kleidung, über Spielsachen bis hin zu Dekoartikeln und Haushaltswaren.
Nun geht es an den weiteren Betrieb. Geführt wird der Laden von einem generationsübergreifenden Team aus mittlerweile ca. 20 Ehrenamtlichen. Außerhalb der wöchentlichen Öffnungszeit werden Workshops zum Thema Upcycling, ein Handarbeitszirkel und Ausstellungen angeboten – auch zukünftig sollen die Räume vielfältig genutzt werden. Das Team möchte damit Begegnung stiften und zu einem ressourcenschonenden Verbrauch anregen. Das Konzept geht auf: die Resonanz spricht für sich.
Instagram: @ulala_umsonstladenwaldenburg

© Lisa Böhm

© Lisa Böhm

© Lisa Böhm
Offenes Frauennetzwerk Kyritz – Gemeinsam für Zusammenhalt und Demokratie
Seit Jahresbeginn stärkt das Frauennetzwerk Kyritz den Austausch und die Teilhabe von Frauen durch vielfältige Begegnungs‑, Lern‑ und Kreativräume.
Offenes Frauennetzwerk Kyritz – Gemeinsam für Zusammenhalt und Demokratie
Das Frauennetzwerk Kyritz stärkt seit Anfang des Jahres den Austausch, die Sichtbarkeit und die Teilhabe von Frauen in Kyritz und Umgebung. Auf Grundlage von Diversität, Offenheit und demokratischer Mitgestaltung schafft das Netzwerk regelmäßige sichere Räume für Begegnung und Gespräche, Lernen und kreativen Austausch.
Die ersten monatlichen Treffen in von Frauen geführten Kunst- und Aktionsräumen der Stadt Kyritz brachten bereits mehr als 25 Frauen verschiedener Altersgruppen und Herkünfte zusammen. Dabei wurden Wünsche und Erwartungen gesammelt, Erkenntnisse rund um aktuelle Themen in Impulsvorträgen offen diskutiert und in Kleingruppen weiterentwickelt. Zum Internationalen Frauentag am 8. März sowie zum Muttertag organisierte das Netzwerk kreative Mitmachaktionen, deren Ergebnisse öffentlich präsentiert wurden und die Kyritzer Stadtgesellschaft aktiv einbezogen.
Für die kommenden Monate sind weitere Veranstaltungen geplant, darunter Aktionen zum Tag der Demokratie und zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, ein Workshop zum Thema „Haltung zeigen“, Exkursionen, eine Lesung und weitere Formate zur Stärkung der Gemeinschaft, Gleichberechtigung und Vielfalt. Das Frauennetzwerk wächst kontinuierlich – und ist auch auf Instagram zu finden.
Instagram @frauennetzwerk.kyritz

Frauentag Brunch und Mitmachaktion des Frauennetzwerks Kyritz
©Angela Mani

Monatliches Treffen des Frauennetzwerks Kyritz
©Angela Mani

Muttertagsaktion des Frauennetzwerks Kyritz
©Angela Mani
CaspoDiem – interkulturelles Begegnungscafé
CaspoDiem ist ein regelmäßig stattfindender Treffpunkt für Menschen unterschiedlicher Hintergründe, der Begegnung, Austausch und das Miteinander fördert.
CaspoDiem – interkulturelles Begegnungscafé
CaspoDiem ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des Miteinanders. In gemütlicher Atmosphäre kommen an jedem 2. Mittwoch im Monat Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebenswege zusammen.
Dieses Jahr reisen wir um die Welt!
Bei jedem zweiten Treffen stellen die Teilnehmenden des Begegnungscafes im Rahmen von CaspoDiem ein anderes Land vor. Dabei erhalten wir spannende Einblicke in Kulturen, Traditionen, Alltagsleben und persönliche Geschichten – gerne ergänzt durch Musik, Bilder oder kleine kulinarische Kostproben. Die Treffen ohne Ländervorstellung bieten weiterhin Raum für offenen Austausch, Gespräche und gemeinsames Beisammensein.
Alle sind willkommen!
Mehr Informationen: 2024.caspo-ev.de/soziales-kaufhaus/

CaspoDiem
© Katja Jelinek

CaspoDiem
© Katja Jelinek

Reisepass ohne Grenzen
© Katja Jelinek
Integratives HilfeZentrum und Begegnungsort Lagerei Albersloh
Das HilfeZentrum Lagerei ist ein Ort für niedrigschwellige Selbsthilfeangebote und Werkstätte für das gesamte Dorf Albersloh.
Integratives HilfeZentrum und Begegnungsort Lagerei Albersloh
2025 entstand das HilfeZentrum Lagerei als Weiterentwicklung einer Fahrradwerkstatt für Geflüchtete zu einem Repair-Cafè mit Co-Working-Space für Holz- und Kreativangebote, einer Solawi-Verteilstation und einer Töpferwerkstatt.
In direkter Nachbarschaft, angeliedert an unser SozialZentrum Fels – einem multikulturellen und politischen Begegnungsort in der Dorfmitte von Albersloh im Münsterland – stellen wir dort niedrigschwelig alle möglichen Hilfsangebote für das gesamte Dorf zur Verfügung. Der Kultur- und Generationenübergriff ist dabei eine eigene Marke für das Gesamtprojekt aus Sozial- und Hilfezentrum.
Für die Einrichtung einer Elektro-Reparatur-Werkstatt benötigen wir diverse Werkzeug-Sets für Mess- und Regeltechniken für Elektrogeräte. Ebenso möchten wir Reparaturzubehör und Materialien anschaffen.
Darüber hinaus planen wir die Anschaffung eines Keramikbrennofens. Eine Keramikkünstlerin, die neu ins Team gekommen ist und spezielle interkulturelle Kompetenz mitbringt, könnte dann dort z. B. Workshops anbieten, die sowohl multikulturell als auch generationsübergreifend ausgerichtet werden würden.
Mehr Informationen: sz-albersloh.de

© Heinz Wenker

© Heinz Wenker

SozialZentrum Und Lagerei
© Heinz Wenker
Buntes Pium
Die offene Initiative Bunter Tisch Pium aus Borgholzhausen organisiert seit März 2025 regelmäßige Treffen sowie vielfältige öffentliche Formate gegen rechte Hetze.
Buntes Pium
Der Bunte Tisch Pium ist eine offene Initiative aus Borgholzhausen, die sich seit März 2025 alle zwei Wochen trifft, um sich aktiv für demokratische Werte und ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammenzubringen, den Austausch zu fördern und neue Netzwerke mit Vereinen, Schulen und lokalen Gruppen zu schaffen.
Neben regelmäßigen Treffen organisiert die Initiative vielfältige öffentliche Formate wie Picknicks unter dem Motto „Hier wird geteilt statt ausgegrenzt”, Lesungen, Filmvorführungen und Workshops gegen rechte Hetze. Dabei stehen Begegnung, Teilhabe und gemeinsames Lernen im Mittelpunkt. Besonders wichtig ist der Gruppe ein wertschätzender, demokratischer Umgang innerhalb ihrer vielfältigen Gemeinschaft, der auch extern begleitet wird.
Mehr Informationen: bunter-tisch-pium.jimdofree.com

Picknick „Hier wird geteilt statt ausgegrenzt
© Lara Schürmann

Lesung „Unser Schmerz ist unsere Kraft” Neonazis haben unsere Väter ermordet
© Ulf Richter

Demokratieworkshop mit Saskia Köhler
© Saskia Köhler
Vereintes Kamenz
Der Haus der Begegnungen e.V. führt ganzjährig Angebote für unterschiedliche Zielgruppen durch, um nachhaltig Begegnung, Teilhabe und Gemeinschaft in der Region zu stärken.
Vereintes Kamenz
Derzeit liegt der Hauptfokus des Vereins Haus der Begegnungen e.V. auf der Planung eines Sommer Open Airs. Eigentlich war für dieses Jahr ein großes „Summer Open Air“ geplant. Leider musste dieses aufgrund fehlender Unterstützung sowie einer in letzter Sekunde abgelehnten Location abgesagt werden. Trotzdem wollten wir den Sommer nicht einfach ohne gemeinsames Event verstreichen lassen und haben deshalb kurzfristig „Trust Me Tonight“ organisiert – ein kleines Mini-Sommer-Open-Air am 30.05. ab 19:00 Uhr im Haus der Begegnung e.V. in Kamenz. Der Eintritt ist kostenlos, und alle ab 14 Jahren sind herzlich willkommen. Mit DJ Danjo, guter Musik und einer entspannten Atmosphäre möchten wir trotz der kurzfristigen Planung einen schönen Abend für alle schaffen.
Parallel dazu entwickelt der Verein weitere Veranstaltungen, um ganzjährig Angebote für unterschiedliche Zielgruppen zu schaffen. Geplant sind unter anderem separate Halloween-Veranstaltungen für Kinder sowie für Jugendliche und junge Erwachsene. Zudem soll der traditionelle Jolka-Markt erneut stattfinden.
Durch diese Vielfalt an Formaten stärken wir nachhaltig Begegnung, Teilhabe und Gemeinschaft in unserer Region und erreichen unterschiedliche Altersgruppen sowie gesellschaftliche Hintergründe.
Kappeln ist bunt!
Come together vereint in Kappeln zahlreiche Veranstaltungen der Flüchtlingshilfe Kappeln und der Initiative Kappeln ist bunt, die Begegnung, Vielfalt und Zusammenhalt fördern.
Kappeln ist bunt!
Unter dem Titel Come together planen die Flüchtlingshilfe Kappeln und die Initiative Kappeln ist bunt verschiedene Veranstaltungen. Bereits stattgefunden hat die Ausstellung „Jinwar – das Dorf der freien Frauen im Nordosten von Syrien“ (Vernissage am 2. März 2026). Zudem erhielten 30 Kinder aus geflüchteten Familien und ihre Freund*innen kostenlose Eintrittskarten für die 37. Figurentheater-Tage.
Am 26. Mai ist ein gemeinsames Opferfest in Planung, am 30. Mai ein Informationstag zusammen mit Sea Watch zur zivilen Seenotrettung im Mittelmeer vorgesehen.
Zum Abschluss des Jahresprogramms findet am 12. September 2026 im Rahmen der Interkulturellen Woche ein großes Fest für alle auf dem Deekelsen Platz in Kappeln mit Aktivitäten für Jung und Alt und Livemusik mit zwei Bands statt.
Ein gemeinsames Singen in der Kirche als Zeichen für Demokratie, Zusammenhalt, Menschlichkeit und Menschenrechte ist ebenfalls geplant.
Mehr Informationen: www.fluechtlingshilfe-kappeln.de/my-calendar/

© Christiane Schwerdhöfer IKW

Veranstaltung „Jinwar das Dorf der freien Frauen“ am 02.03.2026
© Christiane Schwerdhöfer IKW

Veranstaltung „Mitsingevent in der Kirche“ am 18.03.2026
© Christiane Schwerdhöfer IKW
