VOR ORT VEREINT
– Projekte 2024 –
In der Förderrunde Vor Ort vereint 2024 konnten wir 43 Vorhaben unterstützen, die jeweils auf ihre ganz eigene Weise zu mehr Zusammenhalt und Solidarität vor Ort führen. In der folgenden Übersicht stellen die Initiator*innen sich selbst und ihre Projekte vor und geben Einblicke in ihre Ideen, Ziele und Umsetzungspläne.
Hafenkultur 2025
Der Verein ORLA e.V. möchte ein Hafenfest an der Orla organisieren, um kulturelle Begegnungsräume zu schaffen. Durch kreative Veranstaltungen und gemeinschaftliche Aktivitäten wird dabei auch der Austausch zwischen Generationen gefördert.
Hafenkultur 2025
Der ORLA e.V. bringt Jung & Alt zusammen. Er feiert ein Hafenfest an der Orla, dem kleinen Flüsschen, das den Ort mit seinem Wasserschloss und seinen Fischteichen durchzieht, mit Theater und Musik zum Tanzbeinschwingen, Fassadenprojektionen zum Wasser und zur Kultur in der Lausitz. Er lädt zu Filmabenden an der Hafenbühne unter regensicherem Sonnendach ein und freut sich über Begegnungen aller Art, sowohl beim vereinsübergreifenden Fest im Freibad, als auch in seinen Workshopräumen. In diesen kann man sich über verschiedene Werke der Ausstellung „Perspektivwechsel“, aber auch über die eigenen sowie die Sichtweisen des Anderen ungezwungen austauschen.

Hafentheater
Matthias Schumann Ⓒ ORLA e.V.

fishhouse
Matthias Schumann Ⓒ ORLA e.V.

Hafenbühne
Matthias Schumann Ⓒ ORLA e.V.
Die Nachbarschaft erweitern: Gemeinsam, Füreinander & Selbstbestimmt im Werra-Meißner-Land
Das Projekt stärkt das Miteinander im Werra-Meißner-Land, indem es Menschen aus verschiedenen Dörfern ins Gespräch bringt. Dabei soll gemeinsam an einer Vision für ein lebendiges und selbstbestimmtes Leben in der Region gearbeitet werden.
Die Nachbarschaft erweitern: Gemeinsam, Füreinander & Selbstbestimmt im Werra-Meißner-Land
Ziel unseres Projektes ist es, das gemeinschaftliche Leben im Werra-Meißner-Land zu stärken. Dafür wollen wir bis Ende des Jahres ein regionales Netzwerk ins Leben rufen, das eine gemeinsame Vision für die Region unter den geteilten Werten „Gemeinsam, Füreinander, Selbstbestimmt“ greifbar macht.
Zunächst wollen wir in verschiedensten Dörfern Austausch- & Erzählveranstaltungen durchführen, denn das dörfliche Leben hat sich über die Jahre stark verändert. Durch unsere Veranstaltungen wollen wir Erfahrungen zusammen bringen und einen Austausch zwischen verschiedenen Generationen sowie zwischen Alteingesessenen und Zugezogenen ermöglichen.
Wir wollen einander zuhören, diskutieren und verstehen, welche gesellschaftlichen Traditionen verloren gegangen sind. Bei welchen Aspekten sind wir vielleicht auch froh, sie überwunden zu haben? Und welche Elemente wollen wir wieder aufleben lassen um eine positive Vision für unsere ländliche Zukunft gestalten?
Im Anschluss wollen wir uns mit Interessierten aus den verschiedenen Dörfern zusammen setzen, um die Veranstaltungen auszuwerten, Perspektiven zwischen den Dörfern zu teilen und gemeinsam eine öffentliche Veranstaltung vorzubereiten, auf der wir eine Zusammenfassung von Problemanalysen und Lösungsperspektiven vorstellen. Das soll der Auftakt sein für ein beständiges regionales Netzwerk, um Verbindungen zu pflegen und gemeinsame Handlungsfähigkeit im Anblick der Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln.

Ⓒ Konrad Heinz
DORFTANZPLATZ – Ein Dorf gemeinsam in Bewegung
„Dorftanzplatz“ möchte in Ogrosen/ Vetschau Menschen zusammenbringen, um durch Tanz und kreative Zusammenarbeit neue Gemeinschaftsformen zu entwickeln. In Kooperation mit Vereinen und Künstler*innen entstehen dabei Aktionen und Feste für das ganze Dorf.
DORFTANZPLATZ – Ein Dorf gemeinsam in Bewegung
Das Projekt „Dorftanzplatz“ in der Gemeinde Vetschau /Niederlausitz bringt Menschen unterschiedlicher Generationen in Kontakt und in Bewegung und initiiert co-kreative Prozesse und Aktivitäten. Getragen wird das Projekt vom Kollektiv Kulturland Ogrosen in Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen und Akteur*innen.
Begonnen hat das Projekt im Februar mit einem Tanzkurs im HOFfREUDEN. Jeden Dienstag treffen sich etwa 35 Menschen zwischen 17 und 76 Jahren zum gemeinsamen Tanzen.
Hier ist die Ideenschmiede und das Energiezentrum für die Planung weiterer gemeinsamer Aktionen. Diese Prozesse werden von community artists unterstützt, die jeweils einen großen Rucksack an kreativen Methoden & Formaten mitbringen, um kommunikative und partizipative Prozesse zu begleiten und neue Perspektiven zu eröffnen. Aus 26 Bewerbungen für lokale Residenzen haben Vertreter*innen der lokalen Vereine 5 Künstler*innen/Kollektive ausgewählt, um gemeinsam mit den Menschen vor Ort folgende Dorffeste & community events zu gestalten:
- 8. März: Frauentags-Party mit Tanzaktionen der TanzTangente
- 1. Mai: Tanz in den Mai & Maifest mit dem Musiker Duo Izabella Herzfeld & Diego Angelo d’Alessio
- 1. Juni: Kindertag mit dem Kollektiv PERSPEK*TIVES (Meritxell Lopez, Magdalene Schaefer, Jana Kühn)
- 6. September: Schuleinführung / Erntedank mit dem Künstlerduo Helena Ommert & Thesea Rigou und Julia Zitzelsberger
- 31. Oktober: Halloween-Totenfest mit Camilla Przystawski & Natalia Fenix Rojo
Mehr Informationen: www.tanztangente.de/portfolio/kulturland-ogrosen/

Ⓒ Kulturland Ogrosen

Ⓒ Kulturland Ogrosen

Ⓒ Kulturland Ogrosen
Alternative Kultur im Oderbruch
Der Sternekieka e.V. möchte auf dem Gelände einer ehemaligen Schweinemastanlage einen offenen Kulturort schaffen. Offene Formate wie Kneipenabende oder Lesungen sollen das gemeinschaftliche Engagement stärken und Menschen zusammenbringen.
Alternative Kultur im Oderbruch
Der Verein Sternekieka eV. hat am Ortsausgang in Altranft (OT von Bad Freienwalde) langfristig das 1,5 ha große Gelände einer ehemaligen Schweinemastanlage als Vereinsgelände gepachtet. Wir wollen dieses Gelände zu einem Ort alternativer und nicht-kommerzieller Kultur und Vernetzung entwickeln.
Hierdurch öffnen wir Räume für Begegnungen ganz unterschiedlicher Menschen, für politische Bildung, vielfältige Veranstaltungen und für demokratische Teilhabe und möchten dabei nicht nur alternative Jugendliche, sondern auch Nachbar*innen und Familien ansprechen.
Mit Hilfe der Unterstützung durch „Vor Ort vereint“ können wir unseren 1x monatlich stattfindenden “Kneipenabend” (offener Treff mit Umsonstladen) durch vielfältige Angebote erweitern.
Wir planen unter anderem Kinoabende mit Filmgespräch, einen Poetry Slam und eine Lesebühne, einen politischen Lieder- und Gesprächsabend, einen regionalen “Verschenkemarkt” sowie unser “Spätsommerfestival”.
Auf unserer Bauwoche im Mai können wir mit Hilfe der Förderung unsere Räume ansprechender gestalten und eine Schallisolierung in unsere Veranstaltungsräume einbauen.
So rockt vor Ort nicht nur alternative Kultur für das Oderbruch, sondern schafft auch Räume für Vernetzung von Initiativen, Begegnungen mit Menschen vor Ort, demokratische Teilhabe und politisches Engagement.

Spätsommerfestival 2024
Ⓒ Kathrin Achilles

Umsonstladen für Groß und Klein
Ⓒ Kathrin Achilles

Zukunftswerkstatt
Ⓒ Kathrin Achilles
Weltfrauen: Neue Wurzeln – gemeinsame Werte
“Weltfrauen” bringt junge Frauen mit Fluchterfahrung und die Jungen Landfrauen Murrhardt bei gemeinsamen Aktivitäten zusammen. Durch das gemeinsame Tun und Voneinander-Lernen sollen Verbindungen entstehen und Vertrauen gefördert werden.
Weltfrauen: Neue Wurzeln – gemeinsame Werte
„Weltfrauen“ ist ein Projekt für Frauen zwischen zwanzig und vierzig Jahren, bei dem sich junge Frauen mit Fluchterfahrung und die Jungen Landfrauen Murrhardt auf niederschwelliger Ebene begegnen können. Bei gemeinsamen Aktivitäten werden Berührungsängste abgebaut, es werden neue Kontakte geknüpft und Freundschaften entstehen. Gemeinsame Werte wie die Gleichberechtigung von Frauen, die Bedeutung der Familien und finanzielle Sicherheit stehen im Vordergrund. Auch die Kinder der Teilnehmerinnen sind dabei willkommen.
Gemeinsam mit dem Organisationsteam der Landfrauen werden verschiedene Formate entworfen (Basteln, Backen, Tanzen etc.), bei denen sich die Frauen niederschwellig und ungezwungen begegnen und austauschen können. Dabei soll das „gemeinsame Tun“ im Vordergrund stehen – Sprachbarrieren und Unsicherheiten treten in den Hintergrund. So können alle voneinander lernen und sich näher kommen. Die Treffen finden hauptsächlich in unseren Räumlichkeiten, dem VIFA – Zentrum der Vielfalt, statt. Hier fühlen sich die geflohenen Frauen sicher und zu Hause und können als Gastgeberinnen agieren.
Mehr Informationen: pyramidea.de/2025/05/16/weltfrauen-neue-wurzeln-gemeinsame-werte/

Nähkurs
© Denise Moser
Hüttener Berge für Vielfalt – für Demokratie – gegen Rechtsextremismus
Das Aktionsbündnis möchte Dialogräume schaffen, in denen Demokratie aktiv erlebbar wird. Durch vielfältige Aktionen soll ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und für mehr Vielfalt gesetzt werden.
Hüttener Berge für Vielfalt – für Demokratie – gegen Rechtsextremismus
Wir sind das AKTIONSBÜNDNIS HÜTTENER BERGE | FÜR VIELFALT | FÜR DEMOKRATIE | GEGEN RECHTSEXTREMISMUS!
Bei der letzten EU-Wahl stieg auch in unserer ländlichen Region Schleswig-Holsteins der Anteil der AfD erheblich – größtenteils über den Landesschnitt.
Damals haben vier Frauen das Wahlergebnis zum Anlass für zwei Demos genommen. Bei weiteren sechs Personen entstand daraus der Wunsch, in allen 16 Dörfern des Amtsgebietes vielfältige Aktionen zur Stärkung der Demokratie durchzuführen. Mittlerweile sind wir über 60 Aktivist:innen, die an dem Bündnis beteiligt sind.
Wir sind unabhängig, nicht partei- und konfessionsgebunden und haben das Ziel, mit einer Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen über den Wert der freiheitlich demokratischen Grundordnung sowie über Gefahren durch rechtsextremes, rassistisches und neofaschistisches Gedankengut aufzuklären. Begegnungs- und Dialogräume sollen die Einwohner*innen des Amtsgebiets miteinander ins Gespräch bringen und Demokratie erlebbar machen. Wir wollen gegen die Vereinzelung wirken und das Miteinander stärken.
Mehr Informationen: www.huettenerberge-demokratie.de

Demo
© Aktionsbündnis Hüttener Berge

Flashmob-Aktion
© Aktionsbündnis Hüttener Berge

Adventsaktion im Schafstall
© Aktionsbündnis Hüttener Berge
Bastion 7: Graffiti, Austausch und Demokratieerleben für Jung und Alt
Die Bastion 7 ist ein generationsübergreifender sozialer Ort in Torgau. Durch kreative und gemeinsame Gestaltungsangebote wie Graffiti-Workshops kann gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt und demokratische Teilhabe gefördert werden.
Bastion 7: Graffiti, Austausch und Demokratieerleben für Jung und Alt
Die Bastion VII ist ein noch erhaltener Teil der historischen Befestigung aus der Zeit der Napoleonischen Kriege und liegt mitten im Stadtzentrum nahe des Stadtparks und der Torgauer Innenstadt. Wir – die Volkssolidarität Torgau – betreiben die Bastion 7 seit Juli 2023 als sozialen Ort und haben seither mit verschiedenartigen und partizipativ zusammengetragenen Angeboten einen beliebten und barrierefreien Treffpunkt der Begegnung und Beteiligung für alle Generationen aufbauen dürfen.
Wir möchten nun ein monatliches Urban Art Workshop Angebot unter Anleitung eines erfahrenen “Graffiti-Künstlers” aufbauen. Wir arbeiten vernetzt, zielgruppen- und themenübergreifend mit zahlreichen Institutionen und gemeinnützigen Akteuren zusammen. Die Teilnehmenden sollen ihre Kreativität und Erfahrung einfließen lassen und sich gemeinsam die Frage stellen: Wie kann man gegenseitige Vorurteile abbauen, Werte einer offenen Gesellschaft nachhaltig und legal darstellen und gleichzeitig einfach gemeinsam “KREATIV SEIN”?
Unser Ziel ist es, verschiedene Generationen zur Gestaltung ihres Lebensraumes zu aktivieren und ein Stück weit dabei zu unterstützen, auch öffentlich ein Statement für eine offene Gesellschaft, gegen Menschenfeindlichkeit und für Demokratie zu setzen, auch über den Projektzeitraum hinaus. Neben Graffitikunst werden in folgenden Workshops bis Ende 2025 auch andere Bereiche der Urban Art einfließen – Upcycling, Tape Art, Kalligrafie, Air Brush etc. Zusätzliche Workshops zum Thema “Sprechen für die Demokratie” sind – über das Projekt hinaus – u.a. auch Bestandteil unserer Angebote in der Bastion 7.
Mehr Informationen: www.vs-torgau.de/bastion-7/

Bastion 7 – Sozialer Ort für ALLE!
© Volkssolidarität Torgau

Tape Art Workshop
© Volkssolidarität Torgau

Graffiti Workshop
© Volkssolidarität Torgau
Aufbau „Kochclub international“ (KCI)
Das Gemeinschaftsprojekt organisiert kulinarische Abende im Rahmen des Kochclubs International. Gemeinsam Gerichte aus unterschiedlichen Heimatländern kochen und essen – hier kann voneinander gelernt werden und es entstehen neue Begegnungen.
Aufbau „Kochclub international“ (KCI)
Der Kochclub International ist ein Gemeinschaftsprojekt, das von Inga Wulf und Teresa Trabert ins Leben gerufen wurde. Unser Motto: Essen verbindet! Jeder Abend wird von einer Person mitgestaltet, die das eigene Heimatland bekochen möchte – ob syrisch, tunesisch oder griechisch, ob irakisch, mexikanisch oder indisch. Beim gemeinsamen Kochen, Essen und Aufräumen entstehen neue Begegnungen – mal werden daraus Freund*innenschaften, mal Projektideen oder einfach nur schöne Momente.
Der Kochclub International hat das Ziel, ständig zu wachsen und dazuzulernen. Lernen, wenn es um die inklusive Planung geht, um nachhaltige und plastikarme Events und darum, immer neue Orte zu finden, an denen gemeinsam gekocht und gegessen wird. Vor allem aber lernen wir von den Menschen, die beim Kochclub International dabei sind.
Beim Kochen braucht es nicht unbedingt Worte – mit Händen, Gesten und dem gemeinsamen Anpacken klappt die Verständigung ganz von selbst.
Instagram, Pixelfed und Bluesky: @kochclubinternational

©Erik Gross

©Erik Gross

©Erik Gross
MachMit – das machen wir gemeinsam
“MachMit” lädt Bürger*innen mit und ohne Fluchterfahrung dazu ein, Spröckhövel aktiv mitzugestalten und Begegnungen auf Augenhöhe zu erleben. Ob Ausflug oder interkulturelles Sommerfest – die kostenlosen Angebote regen zum Mitmachen an.
MachMit – das machen wir gemeinsam
Wir, die Ehrenamtsorganisation Flüchtlingshilfe Sprockhövel, stärken durch integrative, empowernde und kostenlose Angebote für alle den sozialen Zusammenhalt und Frieden in Sprockhövel. Dabei ist jede*r eingeladen mitzumachen und Sprockhövel aktiv mitzugestalten.
Wir ermöglichen Begegnungen zwischen Einheimischen und neu Zugewanderten bei gemeinsamen Aktivitäten, Ausflügen und einem großen interkulturellen Sommerfest. Geflüchtete unterstützen wir dabei, vor Ort Fuß zu fassen – gesellschaftlich und beruflich. So knüpfen wir, beispielsweise durch Besichtigungen lokaler Betriebe, Kontakte zwischen Unternehmen und Interessierten und schaffen Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement.
Wir wollen sichtbar machen, wie gut Integration gelingen kann, wenn Unterstützung, Begegnungsräume und ein Miteinander auf Augenhöhe gefördert werden. So zeigen wir die Integrationserfolge von zehn Sprockhöveler Personen bzw. Familien mit Fluchthintergrund zum Ende des Jahres im Rahmen einer multimedialen Ausstellung.
Mehr Informationen: fluechtlingshilfe-sprockhoevel.de/projekte/machmit

© Miriam Venn

© Miriam Venn

© Andreas Wodetzki
Integration migrantischer Mädchen durch das Mädchenzeltlager Gellenbeck
Das Mädchenzeltlager Gellenbeck bietet jedes Jahr zehn erlebnisreiche Tage für Mädchen von 9 bis 15 Jahren. Das Projekt möchte besonders Mädchen mit Migrationserfahrung unterstützen und möglichst vielen Kindern in der Gemeinde die Teilnahme ermöglichen.
Integration migrantischer Mädchen durch das Mädchenzeltlager Gellenbeck
Wir sind das Mädchenzeltlager der Katholischen Jugend Gellenbeck. Wir fahren jeden Sommer 10 Tage ins Emsland oder Umgebung ins Zeltlager. Mit etwa 70 Mädchen im Alter von 9 bis 15 und 30 Gruppenleiterinnen verbringen wir die besten 10 Tage im Jahr mit Tagesausflügen, Abendshows und toller Gemeinschaft. Wir möchten die migrantischen Mädchen in unserer Gemeinde gezielter ansprechen, da uns aufgefallen ist, dass bisher kaum Mädchen mit Migrationserfahrung bei uns ins Zeltlager fahren. Wir möchten die Förderung dazu nutzen, allen Mädchen in unserer Gemeinde eine schöne Zeit im Zeltlager zu bereiten.
Mehr Informationen: www.mzl-gellenbeck.de

©Mädchenzeltlager der Katholischen Jugend Gellenbeck

©Mädchenzeltlager der Katholischen Jugend Gellenbeck
Stimme jetzt! – Deine Fragen, Deine Stadt, Deine Zukunft
Eine offene Fragerunde in der Hafenbar Hettstedt lädt junge Menschen dazu ein, Kandidierende der Bürgermeisterwahl kennenzulernen. Durch den Austausch soll kommunale Politik erlebbar gemacht und die Jugendbeteiligung gestärkt werden.
Stimme jetzt! – Deine Fragen, Deine Stadt, Deine Zukunft
In Hettstedt wird im Vorfeld der Bürgermeisterwahl eine offene Fragerunde mit den Kandidierenden organisiert. Ziel ist es, Politik für junge Menschen erlebbar zu machen und ihre Beteiligung an kommunalen Themen zu stärken. In der Hafenbar – einem beliebten Treffpunkt – sollen die Kandidierenden in lockerer Atmosphäre auf Fragen aus der Jugend antworten. Statt trockener Wahlkampfreden steht ein echter Austausch im Mittelpunkt: Was sind ihre Pläne für die Stadt? Welche Ideen haben sie für junge Menschen? Die Fragen werden im Vorfeld gesammelt, aber auch spontane Beiträge sind möglich. Die Veranstaltung soll zeigen, dass Jugendbeteiligung zählt und politische Entscheidungen alle angehen. Organisiert wird das Ganze in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, um möglichst viele Perspektiven einzubinden.

Hafenbar Hettstedt
© Hafenbar Hettstedt
Frauen-Wandern mit Dorfliebe
“Frauen-Wandern” schafft durch gemeinsame, zugängliche Wanderungen im Saale-Orla-Kreis einen Raum für Begegnung und Austausch. Besonders Frauen, die sonst einen erschwerten Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe haben, sind angesprochen.
Frauen-Wandern mit Dorfliebe
Unser Projekt „Frauen-Wandern mit Dorfliebe“ bietet regelmäßige Wanderungen im Saale-Orla-Kreis an, bei denen Frauen und Kinder gemeinsam die Natur entdecken können. Die Routen sind leicht und kinderwagenfreundlich, sodass sich möglichst alle wohlfühlen können. Ziel ist es, einen Raum für Austausch und Begegnungen zu schaffen – hier kommen Menschen verschiedener Herkunft, Lebensrealitäten und Generationen zusammen. Das Angebot richtet sich an Frauen, da in unserer Gesellschaft Teilhabe vor allem für Frauen, insbesondere Alleinerziehende, Armutsbetroffene oder Menschen mit Migrationsgeschichte, keine Selbstverständlichkeit ist.
Das Projekt setzt sich für Empowerment, Integration und den Abbau von Vereinsamung ein. Es bietet die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und eine offene, inklusive Gesellschaft zu fördern. Die Teilnahme ist kostenlos, und jede Frau mit ihren Kindern ist herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen. Gemeinsam erleben wir die Natur und schaffen eine stärkere Gemeinschaft.
(*wir verwenden das Wort Frau in unseren Texten, da das Akronym FLINTA im ländlichen Thüringen oder bei Menschen, deren Muttersprache nicht deutsch ist, unserer Erfahrung nach eher zu Missverständnissen als zu Inklusivität führt)
Mehr Informationen: dorfliebefueralle.de/2025/02/04/wandern-fuer-frauen-und-kinder-2025/

© Anni GK

© Anni GK

© Dorfliebe für alle
Alles kommt vom Bergwerk her – das Alte verstehen – das Neue gemeinsam meistern
Die Bürgerinitiative Pöhlwassertal e.V. engagiert sich für eine transparente und umweltverträgliche Auseinandersetzung mit geplanten Bergbauprojekten in der Region. Durch Aktionen und Austauschformate sucht sie den Dialog mit Bürger*innen, Behörden und Unternehmen.
Alles kommt vom Bergwerk her – das Alte verstehen – das Neue gemeinsam meistern
Es gibt ein neues Berggeschrei im Erzgebirge. Allein rings um unser schönes, lebenswertes Pöhlwassertal gibt es vier potenzielle Abbaugebiete, wovon zwei Projekte weit fortgeschritten sind. Wir sind nicht gegen den Bergbau, wenn er mit Vernunft und Rücksicht auf Mensch, Umwelt und Natur passiert und nicht die Gewinnmaximierung im Fokus steht.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung und die zuständigen Behörden im Pöhlwassertal auf die Chancen und Risiken der Bergbauvorhaben aufmerksam zu machen und nach umweltverträglichen Lösungen zu suchen.
Dazu sind wir permanent dabei, die entsprechenden Fakten zu sammeln, suchen den Austausch mit Bergwerksexplorern und Behörden und informieren die Bevölkerung. Wir veröffentlichen Presseartikel, nehmen an Diskussionsrunden teil, stellen Schau- und Informationstafeln in Breitenbrunn und am Eisenbahnmuseum Rittersgrün auf und sind auch bei sämtlichen Bürgerfesten der Gemeinden im Pöhlwassertal vertreten. Aktuell arbeiten wir zudem daran, ein Forschungsprojekt zu alternativen Transportmethoden auf den Weg zu bringen.
Mehr Informationen: www.bi-poehlwassertal.de

Ansicht des Pöhlwassertales mit der Ortschaft Rittersgrün
© Foto Weigel

Bürgerversammlung
© Anja Storch

Infostand auf dem Bahnhofsfest Rittersgrün 2024
© Anja Storch
Am Leben halten und weiter …
Der Verein Kulturbaude und Landkunst e.V. möchte in der Sächsischen Schweiz einen Ort für Gemeinschaft und Austausch schaffen. Die verschiedenen kulturellen Veranstaltungen sind offen für alle und laden dadurch zum Mitmachen und zur aktiven Teilhabe ein.
Am Leben halten und weiter…
Die Heymannbaude in Gohrisch / Kleinhennersdorf schließt eine wichtige Lücke im ländlichen Raum der Sächsischen Schweiz und bietet einen Ort für Dialog und Austausch. Mit regelmäßigen kulturellen Angeboten richtet sich der Kulturort an unterschiedliche Alters- und Interessengruppen. Ob bei eigenen oder eingeladenen Veranstaltungen – der Verein öffnet die Baude für die Gemeinschaft, sei es bei Vorträgen, Workshops oder bei der Teilnahme an Proben und kreativen Prozessen.
Mit Unterstützung des Programms Vor Ort Vereint entwickeln wir Formate wie den „KaffeeKuchenKlatsch“, den „TanzTee“, das „ErzählCafé“ und „Musik in der Baude“, die zum gemeinsamen Gespräch, Tanzen, Musizieren und Geschichtenerzählen einladen. Hier steht Gemeinschaft im Mittelpunkt – jeder ist willkommen, sich zu beteiligen und Teil dieses besonderen Ortes zu werden.
Mehr Informationen: www.heymannbaude.org

Musik in der Baude
© Helena Fernandino

Kaffee Kuchen
© Simone Kühn

Erzählcafé
© Andreas Ulrich
Begegnungen schaffen
Das Projekt möchte Menschen aus Bad Salzschlirf mit und ohne Fluchtgeschichte näher zusammenbringen, Vorurteile abbauen und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Dazu sollen Begegnungsräume wie offene Gesprächsrunden oder kreative Workshops geschaffen werden.
Begegnungen schaffen
In unserer Gemeinde gibt es seit der “Flüchtlingskrise” eine große kulturelle Vielfalt, jedoch führen Vorurteile, Ängste und ein fehlendes Verständnis für andere Lebensweisen häufig zu Missverständnissen oder gar Spannungen. Das isolierte Leben in den Flüchtlingsheimen und Wohnvierteln verhindert zudem Begegnungen im Alltag zwischen Einheimischen, Zugezogenen und Geflüchteten aller Altersstufen. Es gibt bisher keinen Raum für positive Begegnungen.
Wir möchten Denkbarrieren bei den Bürgerinnen und Bürgern aufbrechen, das Interesse aneinander wecken und Verständnis füreinander stärken. Durch positive Begegnungsmöglichkeiten und gemeinsame Erlebnisse können sich die Teilnehmenden besser kennenlernen und es kann ein offener und respektvoller Austausch entstehen. Gespräche über kulturelle und persönliche Unterschiede, Ähnlichkeiten oder Gemeinsamkeiten sollen die Menschen näher zusammenbringen.
Das Gesamtprojekt umfasst mehrere kleine Veranstaltungen, darunter z.B. moderierte Gesprächsrunden zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch, kreative Workshops und kulturelle Veranstaltungen. Dadurch möchten wir ein Gemeinschaftsgefühl ermöglichen und stärken.
Allen Bürgern und Bürgerinnen soll ein Ort für positive und offene Begegnungen geboten werden. Unsere Zielgruppen sind Migrantinnen und Migranten, Geflüchtete, Einheimische, Menschen mit Behinderung sowie alle Interessierten.

Demokratiebündnis Oberlahn
Das Bündnis stärkt mit Veranstaltungen wie Kundgebungen, Demokratie-Stammtischen und -Festen den zivilgesellschaftlichen Dialog in Oberlahn und möchte sich für Vielfalt und Respekt in der Region einsetzen.
Demokratiebündnis Oberlahn
Im Februar 2024 hatten sich Menschen der Zivilgesellschaft zusammengefunden und vor dem Hintergrund der rechtsextremistischen Erfolge eine Demonstration für Demokratie, Respekt und Menschenwürde mit rund 1.800 Teilnehmenden in Weilburg organisiert. Aus diesem losen unabhängigen und überparteilichen Zusammenschluss hat sich in der Folge die Initiative Demokratiebündnis Oberlahn gebildet – Das Bündnis für Demokratie, Respekt und Menschenwürde in der Region Oberlahn. Die Initiative setzt sich ehrenamtlich regional für die Stärkung der Demokratie durch Veranstaltungen, regelmäßige Stammtische und den demokratischen Austausch ein.
Seit Jahresbeginn hat das Bündnis als Mitorganisator bei einer Kundgebung “Demokratie verteidigen” in Runkel mit rund 1.000 Teilnehmenden mitgewirkt, einen Demokratiestammtisch veranstaltet, bei dem der Zusammenhang von Integration und Demokratie erörtert wurde, und einen Austausch mit Vertretern der Kommunalpolitik durchgeführt. In Planung ist die Mitorganisation eines Demokratiefestes in Weilburg sowie ein weiterer Demokratie-Stammtisch, der gemeinsam mit Vertretern der Lebenshilfe zum Thema “Vielfalt und Demokratie” durchgeführt wird. Auch über den Förderzeitraum hinaus sind Veranstaltungen in Planung, die den demokratischen Dialog fördern sollen.
Mehr Informationen: www.demokratie-buendnisoberlahn.de

Demokratie-Stammtisch zum Thema Integration: Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe
© A. Müller

Escherode – Gemeinsam in die Zukunft (EGZ)
Das Projekt „Gemeinsam in die Zukunft“ der gASTWERKe Escherode stärkt das soziale Miteinander im Dorf. Vielfältige Kulturveranstaltungen und Mitmach-Angebote wollen demokratische Teilhabe fördern und der Vereinsamung in Escherode entgegenwirken.
Escherode – Gemeinsam in die Zukunft (EGZ)
Escherode, ein kleiner Ort in Südniedersachsen mit rund 1.000 Einwohnern und nur etwa 15 km von Kassel entfernt, hat in den letzten drei Jahrzehnten einen bemerkenswerten Wandel durchgemacht: Während das Dorf früher mit einem Dorfladen, einer Grundschule und zwei Gaststätten ein lebendiger Ort war, hat sich die Infrastruktur mittlerweile stark reduziert und auch der demokratische Wandel hat seine Spuren hinterlassen. Dennoch bleibt die Dorfgemeinschaft aktiv, und die örtlichen Vereine setzen ihr Engagement fort.
Das Projekt „Gemeinsam in die Zukunft“ setzt genau an dieser Stelle an, indem es durch eine Vielzahl von Aktivitäten das Dorfleben bereichern und sowohl Vereine als auch interessierte Einzelpersonen einbeziehen möchte. In offenen, partizipativen Prozessen werden Veranstaltungen organisiert, die das Dorfgemeinschaftsgefühl fördern. Kleine Projektförderungen und Events bieten den Beteiligten die Möglichkeit, aktiv Einfluss zu nehmen, und motivieren sie, sich wieder oder weiterhin für das Dorf zu engagieren.
Nach einem ersten Planungstreffen fand bereits vor den Wahlen eine Veranstaltung für Kinder und Jugendliche statt, bei der sie spielerisch den Wahlprozess kennenlernen konnten. Unterstützt durch Informationen der Parteien, die auf den Inhalten des Kinderkanals KiKa basierten, und in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro der Gemeinde, war diese Aktion ein Erfolg. Weitere geplante Aktivitäten umfassen unter anderem das erstmalige gemeinsame Schmücken des Dorfbrunnens zu Ostern, einen Verschenketag, Schnuddel-Frühstücke für die ältere Bevölkerung, gemeinsames Apfelsaft-Pressen sowie öffentliche, kostenlose Kulturveranstaltungen.
Mehr Informationen: www.gastwerke.de

Kinderwahl in Escherode
© Steffen Emrich

Wahlzettel
© Steffen Emrich
OMAS GEGEN RECHTS Ortsgruppe Nordost
Die Regionalgruppe Rostock Stadt und Land der OMAS GEGEN RECHTS (OGR) setzt sich für Demokratie, Vielfalt und Toleranz ein, zum Beispiel durch verschiedene Veranstaltungsformate wie Infostände zur Aufklärung über rechtspopulistische Gefahren.
OMAS GEGEN RECHTS Ortsgruppe Nordost
Als Regionalgruppe Rostock Stadt und Land der OMAS GEGEN RECHTS reihen wir uns ein in das deutschlandweite Netzwerk der OGR. Wir stehen für demokratische Werte, für die Vielfalt aller Kulturen und Nationalitäten, für Toleranz und ein respektvolles Miteinander und für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt. Wir engagieren uns gegen rechtspopulistische Strömungen, gegen Ausgrenzung von Menschen mit Migrationshintergrund, gegen jegliche Stigmatisierung, gegen alle Formen der Gewalt.
Vor der Bundestagswahl waren wir gemeinsam mit anderen Engagierten aktiv in der Aufklärungsarbeit über die demokratiegefährdenden Ziele der AfD, an Infoständen und durch Flyeraktionen. Als zivilgesellschaftliche und parteiunabhängige Initiative haben wir uns Ende 2024 gefunden, entsprechend befindet sich unsere Regionalgruppe noch im Aufbau. Gegenwärtig finden viele neue Omas zu uns. Wir können uns gegenseitig den Rücken stärken, was gerade im ländlichen Raum wichtig ist. Um unsere interne Struktur sowie weitere Aktionen und Schwerpunkte für dieses Jahr zu erarbeiten, trafen wir uns im Frühjahr zu einer Klausur.
Im weiteren Verlauf des Jahres wollen wir weiter das demokratische Engagement in der Region durch unsere Sichtbarkeit und verschiedene Veranstaltungsformate wie Bildungsveranstaltungen und Argumentationstrainings stärken.

© OMAS GEGEN RECHTS Rostock Stadt und Land

© Elisa Peters

© Elisa Peters
Spendenparlament im Saale-Orla-Kreis (SOK)
Durch das ehrenamtliche Spendenparlament entscheiden Bürger*innen im Saale-Orla-Kreis aktiv über die Förderung regionaler Vereine mit. Dabei sollen nachhaltige und demokratische Werte im Mittelpunkt stehen und gesellschaftliche Teilhabe gefördert werden.
Spendenparlament im Saale-Orla-Kreis (SOK)
Das Spendenparlament im Saale-Orla-Kreis stärkt die Zivilgesellschaft, fördert Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe und schafft Räume für Dialog, indem Bürger*innen praxisnah und selbstwirksam über die Förderung regionaler Vereine entscheiden, die aktiv gestalten und sich für Nachhaltigkeit und demokratische Werte engagieren.
Das Prinzip: Ein Spendentopf wird u.a. von Einzelpersonen oder Organisationen der Region oder überregionalen Förderern gefüllt. Einzelpersonen erhalten, unabhängig von der Spendenhöhe, genau eine Stimme im Parlament. Vereine und Initiativen der Region können sich mit konkreten Projekten bewerben, die auf mindestens ein Ziel der Agenda 2030 (SDGs) einzahlen und engagementfördernd wirken. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt durch einen demokratischen Prozess am Parlamentsabend, nachdem alle Vereine ihre Projektidee präsentiert haben.
Unter dem Dach des Spendenparlaments finden zudem zwei Themenabende statt, die als Austauschraum allen Menschen der Region offenstehen. Dabei stehen nachhaltige und demokratiefördernde Themen im Mittelpunkt, die einen direkten Bezug zur Region und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern haben.
Die Planung, Themensetzung und Durchführung wird ehrenamtlich und mit viel Engagement von den Mitgliedern des Parlaments realisiert.
Mehr Informationen: www.spendenparlament-sok.de, www.goalsconnect.de

Erstes Netzwerktreffen des ehrenamtlichen Teams im Januar 2025
© goals connect e.V.

Das Team arbeitet an Förderrichtlinien
© goals connect e.V.

© goals connect e.V.
“Wir Sind Da” Förderung des Zusammenhalts vielfältiger Gemeinschaft im ländlichen Thüringen
Die Initiative De Expatriates schafft in Gotha Räume für Gemeinschaft und kulturelle Teilhabe. Mit Veranstaltungen, Bildungsangeboten und Netzwerkarbeit stärkt sie migrantische Perspektiven und fördert das Miteinander in einer Region, in der Zugewanderte oft ausgegrenzt sind.
“Wir Sind Da” Förderung des Zusammenhalts vielfältiger Gemeinschaft im ländlichen Thüringen
De Expatriates ist eine von Menschen mit Fluchtgeschichte geleitete Initiative, die Unterstützung, kulturelle Aktivitäten, Zugang zu Bildung und Räume der Inklusion bietet. Die Mitglieder der Gemeinschaft organisieren Veranstaltungen, die den kulturellen Zusammenhalt in und um die kleine Stadt Gotha in Thüringen fördern sollen. Da Migrantinnen dort oft von Wohnraum, Bildung, dem Arbeitsmarkt und der Gesundheitsversorgung ausgeschlossen sind, wurde das Projekt von der und für die dortige migrantische Gemeinschaft entwickelt. Das Projekt zielt darauf ab, stärkere Beziehungen und Unterstützungsnetzwerke aufzubauen, indem es zugewanderten Menschen Räume bietet, in denen sie sich treffen, Kontakte knüpfen und sich zugehörig fühlen können. Durch die Sichtbarmachung migrantischer Lebensrealitäten möchte das Projekt Migrantinnen empowern und sich stärker in den lokalen Kontext einzubringen.
Ziel ist es, mehr Möglichkeiten für die migrantische Gemeinschaft zu schaffen, sich aktiv am Dorfleben zu beteiligen, den Austausch mit den Anwohnerinnen vor Ort zu fördern und eine Bewegung neuer Mitbürgerinnen zu bilden, die Sichtbarkeit, Vielfalt und Vernetzung mit lokalen Organisationen einfordern.

© Vivian Uche

© Vivian Uche

© Vivian Uche
Wir entscheiden: Demokratie von Klein bis Groß
Der Verein Jugendinitiative Immerwaslos e.V. möchte Demokratie für die Bürger*innen des Ortes Albstadt stärker erlebbar und mitgestaltbar machen. Durch offene Gesprächsforen und interaktive Workshops soll dabei die lokale Zivilgesellschaft gestärkt werden.
Wir entscheiden: Demokratie von Klein bis Groß
Demokratie ist Kommunikation. Durch gezielte Beteiligung von verschiedenen Gruppen visualisiert das Projekt „Demokratie von Klein bis Groß“ Anliegen aus unterschiedlichsten Ebenen der Ortsgemeinschaft. Vorurteilsfrei wird über offene Gesprächsforen zwischen Erinnerungskultur und Zukunftsgestaltung zum aktiven Mitgestalten eingeladen. Wir wollen reden und mehr Gemeinsamkeiten als Spaltendes finden. Demokratie wird in unserem Projekt erlebbar.
Der Aufschlag hierzu wurde bereits am 20. Februar 2025 bei einer großen Diskussion im Albstädter KulTurm mit rund 150 Besuchern und Besucherinnen gemacht. Seither wurden weitere Gesprächskanäle sowohl im direkten Austausch als auch online etabliert. Neben Workshops ist es vor allem die stetige Gesprächsentwicklung, auf die ein Schwerpunkt gelegt wird. Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene konnten hier bereits gewonnen werden. Im Herbst/Winter sind weitere Workshops und eine Abschlussveranstaltung geplant.

Wir wollen reden – hier mit unserem Bundestagsabgeordneten Robin Mesarosch
© Immerwaslos e.V.
Veranstaltungsreihe “Dörverden diskutiert”
“Dörverden diskutiert” möchte verschiedene Initiativen und Gruppen der Gemeinde miteinander vertraut machen und vernetzen. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe sollen kollektive Lernorte entstehen, an denen Menschen gemeinsam handlungsfähig werden können.
Veranstaltungsreihe “Dörverden diskutiert”
Demokratie ist lebendig, wenn Menschen sich mit anderen verbunden fühlen und Freude daran haben, ihr Umfeld zu gestalten. Darum möchten wir Räume schaffen, in denen sich Menschen kennenlernen und gemeinsam handlungsfähig werden. Das Ziel der Veranstaltungsreihe “Dörverden diskutiert” ist es, verschiedene Initiativen der Gemeinde und deren Zielgruppen zu vernetzen: Langjährige Dörverdenerinnen, zugezogene Menschen aus der “Öko-Bubble”, Geflüchtete, die Kirchengemeinde. Bis jetzt sind für die Veranstaltungsreihe am Start: Die neue Bio-Gärtnerei Weserwuchs e.V., die evangelische Kirchengemeinde, Aktive aus dem Sprachcafé, die Gruppe “Dörverden Miteinander Füreinander”, das Kulturgut Ehmken Hoff. Am 17.02.2025 fand die erste Veranstaltung unter dem Titel “Was ist los im Sudan?” statt, ein Info- und Kennenlernabend mit sudanesisch-deutschen Menschen aus der Region. Es folgen mehrere Abende der Vortragsreihe “60+ und jünger” für Seniorinnen der Kirchengemeinde und das Eröffnungsfest der Gärtnerei Weserwuchs, in der nicht nur Gemüse gedeihen soll, sondern auch ein sozial-ökologischer Lernort.

Eröffnungsfest Weserwuchs
© privat

Veranstaltung „Was ist los im Sudan?“
© privat
Geschichte verstehen, Gegenwart analysieren, Zukunft gestalten.
Das Projekt möchte die ukrainische Diaspora der Region mit der lokalen Bevölkerung zusammenbringen, um gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Durch Vorträge und Workshops sollen das Miteinander und der Zusammenhalt untereinander gestärkt werden.
Geschichte verstehen, Gegenwart analysieren, Zukunft gestalten.
In Schulzendorf und Eichwalde leben viele Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen – doch echte Begegnungen sind selten. Die Gemeinde ist neugierig: Wer sind diese Mitmenschen? Was können sie zur Nachbarschaft beitragen? Und wie kann das Zusammenleben in Zukunft gestaltet werden? Unser Projekt bringt die ukrainische Diaspora und die lokale Bevölkerung zusammen, um genau diese Fragen zu beantworten und den Zusammenhalt zu stärken. Über sechs Monate hinweg folgen wir dem Dreiklang „Geschichte verstehen, Gegenwart analysieren, Zukunft gestalten“: In Vorträgen lernen wir aus der Vergangenheit, in Storytelling-Formaten teilen Menschen ihre Erfahrungen und in Workshops entwickeln wir gemeinsam Ideen für die Zukunft. Lokale Vereine, Engagierte und Organisationen sind eingeladen, sich aktiv einzubringen und neue Perspektiven für ein starkes Miteinander zu schaffen.
Mehr Informationen: linktr.ee/vor_ort_vereint_schulzendorf25

© Vitaliy Rizenko / Futurechallenges e.V.

© Vitaliy Rizenko / Futurechallenges e.V.
Female Power – starke Mädchen, starke Frauen
Das Projekt stärkt Mädchen und Frauen mit Migrationserfahrungen in Wurzen durch Empowermentworkshops, interkulturellen Dialog und gemeinsame Aktionen. Ziel ist es, ihre Teilhabe in der Stadtgesellschaft zu fördern und sie als vielfältige Akteurinnen sichtbar zu machen.
Female Power – starke Mädchen, starke Frauen
„Female Power“ zielt darauf ab, Mädchen und Frauen mit Migrationserfahrungen in der Kleinstadt Wurzen zu stärken und ihre Partizipation in der Stadtgesellschaft zu fördern. Gemeinsam mit ihnen möchten wir ein diskriminierungssensibles und sicheres Umfeld schaffen, in dem die Teilnehmerinnen sich als starke und selbständige Persönlichkeiten entwickeln können. In verschiedenen Workshops treten die teilnehmenden Frauen in einen interreligiösen und interkulturellen Dialog, während die Mädchen an Empowermentworkshops teilnehmen, die sie in gemeinsamer Abstimmung selbst thematisch und inhaltlich gewählt haben. Hierbei soll die Religion nicht im Vordergrund stehen, sondern die persönliche Entwicklung der teilnehmenden Mädchen, die sich aus unterschiedlichen Zusammenhängen bereits kennen. Ziel ist es für beide Gruppen, sichtbarer zu werden und als Teil der Gesellschaft Anerkennung zu finden. Dafür sind verschiedene Feste und Aktionen im öffentlichen Raum geplant sowie die Erstellung eines interreligiösen Kalenders für das Stadthaus.

Eröffnung Gartencafé und Auftakt des Projektes
© Netzwerk für Demokratische Kultur in Wurzen
Inklusiver Permakultur-Gemeinschaftsgarten mit Bildungsangeboten
Das Waldgarten-Projekt des Vereins Permakultur Niederrhein e.V. schafft einen inklusiven Lernort, an dem Menschen gemeinsam gärtnern und sich austauschen können. Ein barrierefreies Gewächshaus ermöglicht Teilhabe und macht ökologische Themen erlebbar.
Inklusiver Permakultur-Gemeinschaftsgarten mit Bildungsangeboten
Unser Verein Permakultur Niederrhein e.V. schafft mit dem Waldgarten-Projekt einen inklusiven Begegnungs- und Lernort für Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe. Herzstück des Projekts ist ein großes Gewächshaus, das wir nun barrierefrei und sicher gestalten konnten. Damit schaffen wir einen geschützten Raum für Mitmachaktionen, Workshops und gemeinsames Gärtnern – unabhängig vom Wetter und für alle zugänglich.
Neben der Reparatur des Gewächshauses konnten wir auch eine Grundausstattung an Gartengeräten und Werkzeugen sowie Saat- und Pflanzgut anschaffen und dem Projekt somit zu einem guten Start verhelfen.
Wir laden alle Umweltinteressierten, Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung und Vertriebene ein, gemeinsam die Prinzipien der Permakultur zu entdecken. In praxisnahen Bildungsangeboten vermitteln wir Wissen zu Ökosystemleistungen, Biodiversität und nachhaltigem Gärtnern. Durch die Erneuerung des Gewächshausdachs und die verbesserte Ausstattung kann der Waldgarten das ganze Jahr über genutzt und die Teilhabe aller ermöglicht werden.
Unser Ziel ist es, Begegnungen zwischen unterschiedlichen Menschen zu fördern, gemeinsam Verantwortung für Natur und Umwelt zu übernehmen und einen Ort des Austauschs und der Inspiration zu schaffen.

© Ulrike Kleinmanns

© Ulrike Kleinmanns

© Ulrike Kleinmanns
Zivilgesellschaftlicher Dritter Ort Forst
Der Bunte 9 e.V. betreibt mit der Villa Digitalkultur in der Lausitz ein offenes, selbstverwaltetes soziales Zentrum für Kultur und Beteiligung. Hier entstehen vielfältige Formate wie das Repair-Café, ein Frauenstammtisch oder ein partizipatives Filmprojekt.
Zivilgesellschaftlicher Dritter Ort Forst
In der Villa Digitalkultur betreibt der Bunte 9 e.V. ein selbstverwaltetes soziokulturelles Zentrum in Forst (Lausitz), das als “Dritter Ort” seinen Mitgliedern und verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren offen steht. Die Villa bietet den Personen, Projekten und Initiativen, die hier tätig sind, nicht nur Räume, sondern auch Ausstattung, Vernetzung und Unterstützung zur Umsetzung eigener Ideen. Die Vereinsmitglieder und ein erweiterter Kreis engagierter Menschen beraten hier bspw. Senioren zu Internet, Laptop, Handy & Co, bieten ein Reparaturcafé an, teilen sich eine offene Werkstatt und führen unterschiedliche kulturelle Formate durch. Neben Tanzkursen zu kubanischem Salsa hat sich mittlerweile auch ein Frauenstammtisch als regelmäßiges Meetup etabliert, das Frauen über alle Generationen hinweg anspricht und für Austausch sorgt. In der Vergangenheit gab es zudem schon Veranstaltungen zum Thema Rückkehr und Zuzug, Überwindung von Einsamkeit und ein Sprechcafé für Englisch.
Im Jahr 2025 freuen wir uns, gemeinsam mit einem Lausitzer Filmkollektiv in einem partizipativen Prozess das Drehbuch für einen Film zu entwickeln, der hier in der Stadt gedreht werden soll.
Als neues Format etabliert sich derzeit das Kinderkino, das in Zusammenarbeit mit dem Filmklub Güstrow monatlich stattfindet. Als Ergänzung zu unserem bestehenden Programm planen wir die Durchführung von weiteren Konzerten, Lesungen und Workshops.
Mehr Informationen: bunte9.de

Drehbuchprojekt
© Sebastian Kürten

© Sebastian Kürten

Frauen-Kino
© Sebastian Kürten
Bündnis Halt!ung
Das Bündnis Halt!ung im Ith-Saaletal setzt sich für Demokratie und Menschenwürde sowie gegen Hass und Ausgrenzung ein. Mit Bildungsfahrten, Mitmachaktionen und Infoveranstaltungen möchte es eine respektvolle Alltagskultur fördern.
Bündnis Halt!ung
Das Bündnis Halt!ung ist ein Netzwerk aus Politik, Schule, Kirche, Vereinen, Wirtschaft und Einzelpersonen in der Region lth-Saaletal, das sich für Demokratie, Menschenwürde und den Schutz unserer offenen Gesellschaft einsetzt. Wir positionieren uns klar gegen Hass, Hetze, Rassismus, Antisemitismus und Fake News. Unsere Überzeugung: Die Würde des Menschen ist unantastbar – sie ist für uns nicht verhandelbar.
In einer Zeit, in der demokratiefeindliche Kräfte immer offener auftreten, wollen wir informieren, aufklären und den Dialog suchen. Wir fördern Begegnungen, stärken demokratische Werte und möchten Faschismus und Antisemitismus in der Vergangenheit und Gegenwart sichtbar machen. Bereits umgesetzt wurden u. a. Exkursionen mit Schulklassen und der Kirchengemeinde zu den KZ-Gedenkstätten Mittelbau-Dora und Bergen-Belsen. Des Weiteren gab es Mitmachaktionen wie “Unser Licht für die Demokratie” sowie Infoveranstaltungen und -stände zu aktuellen politischen Themen.
Zukünftig planen wir weitere Fahrten zu Gedenkorten, politische Bildungsangebote und Kooperationen mit lokalen Vereinen. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt, respektvoll und ohne Angst leben können.
Mehr Informationen: buendnishaltung.de/

© Uwe Barein

Aktion „Unser Licht für die Demokratie”
© Uwe Barein

Exkursion zur KZ Gedenkstätte Bergen-Belsen
© Gerhard Brauer
Interkulturelle Begegnung auf dem Land
In einer mehrsprachigen Krabbelgruppe in Wilburgstetten können sich Mütter mit und ohne Migrationserfahrung treffen und ihre Kinder gemeinsam spielen lassen. Die Gruppe schafft wöchentlich einen geschützten Raum für Gemeinschaft und interkulturelles Lernen.
Interkulturelle Begegnung auf dem Land
Bei einem Fest in unserem Begegnungszentrum trafen zufällig einige Mütter mit Kindern in ungefähr gleichem Alter aufeinander. Die Frauen mit Migrationserfahrung hatten Schwierigkeiten an bereits bestehenden Krabbelgruppen teilzunehmen, unter anderem aufgrund geringerer Deutschkenntnisse. So entstand bei uns im Helferkreis die Idee, eine eigene Krabbelgruppe ins Leben zu rufen und gemeinsames Lernen zu fördern. Eine Sozialpädagogin, selbst Mutter, erklärte sich auch bereit, die Gruppe zu leiten.
Die Krabbelgruppe trifft sich nun wöchentlich: Die Kinder spielen, die Mütter trinken Tee und tauschen sich aus. Die gemeinsam gesprochene Sprache ist Deutsch, auch wenn die Mütter aus verschiedenen Ländern kommen und neben Deutsch auch Arabisch, Französisch, Kurdisch, Türkisch und Thailändisch sprechen.
Die mehrsprachige Sozialpädagogin unterstützt die Kommunikation untereinander und die Mütter freuen sich über die gemeinsame Zeit in der Gruppe und die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen. Das Angebot tut allen Beteiligten spürbar gut.

© Evi Siebachmeyer

© Evi Siebachmeyer

© Evi Siebachmeyer
Miteinander im Dorfcafé & Natur erlebbar machen von Bürger*innen für Bürger*innen
Im sächsischen Sohland am Rotstein soll ein Dorfcafé als Ort für Bildung, Kultur und Gemeinschaft fungieren. Das ehrenamtlich betriebene Café lädt durch Workshops und Veranstaltungen zum Mitmachen für Jung und Alt ein.
Miteinander im Dorfcafé & Natur erlebbar machen von Bürger*innen für Bürger*innen
„Treffen – Austauschen – Genießen im Dorfzentrum“ – nach diesem Motto lebt unser Verein Sohland lebt! seit seiner Gründung im Februar 2019, als sozialer Ort, als kreativer Ort, als soziokulturelles Zentrum, als Dorfcafé, als Begegnungsort für Jung und Alt und immer wieder als Ort, an dem jeder selbstwirksam werden und seine/ ihre Vorstellungen und Fähigkeiten einbringen kann. Durch die Beteiligung einiger Menschen aus Sohland a.R. und Umgebung werden Kultur, (Umwelt-)Bildung, Demokratiearbeit und selbstverständliches Miteinander sowie Café-Kultur gelebt. Das Dorfcafé öffnet ehrenamtlich organisiert drei mal wöchentlich seine Türen und der Sohlandkorb bietet (über die Plattform openfoodnetwork.de) alle zwei Wochen sein vielfältiges Lebensmittelangebot aus der Region zur Abholung an. Zusätzlich bereichert ein kleines lokales und regionales Warensortiment das Lädchen vor Ort. Filme, Ausstellungen, Reiseberichte, Workshops zur Vermittlung alter Kulturtechniken (z.B. Spinnen, Sensen, Einmachen), Kleidertausch, Musikstammtische u.v.m. laden Menschen aus der Umgebung ein, im Dorfcafé zusammen zu kommen. Durch das Projekt wird der Brückenbau zwischen dem bereits lebendigen Dorfcafé und der lokalen Bevölkerung gestärkt. Seniorinnen des Ortes werden angesprochen und viele Ideen von, mit und für Kinder und junge Familien verwirklicht. Wir möchten ein ehrenamtlich getragenes Jahresprogramm entwickeln und umsetzen, damit Sohland weiterhin lebt!
Mehr Informationen: sohlandlebt.de

© Sohland lebt! e.V.

© Sohland lebt! e.V.

© Sohland lebt! e.V.
Ort der Begegnung
Das Projekt möchte im Garten des Jugendclubs in Kirchberg einen regen Ort der offenen Teilhabe gestalten. Besonders Kinder und Jugendliche sollen hier über das Jahr hinweg die Möglichkeit haben, zusammenzukommen, um z.B. gemeinsam zu kochen oder zu gärtnern.
Ort der Begegnung
Die Kinder und Jugendlichen des Jugendclubs in Kirchberg, welcher durch den Verein Alter Gasometer e.V. betrieben wird, gestalten und betreuen über das Jahr hinweg ein Hochbeet im Garten des Jugendclubs. Der Garten ist öffentlich zugänglich für die Menschen der Stadt Kirchberg und erzeugt hilfreiche Synergien. Bisher haben die Teilnehmenden jede Woche Freitag Lebensmittel eingekauft und zusammen gekocht. In den wärmeren Wochen folgt der Bau des Hochbeets. Gemeinsam wird jeden Mittwoch in einer Sporthalle in der Stadt Fußball, Volleyball oder Basketball gespielt. Ganzheitlich wird das Programm mit einem Kräuterworkshop im Frühjahr ergänzt. Die Verarbeitung des Gemüses und der Kräuter im Spätsommer werden den Teilnehmenden nachdrücklich in Erinnerung bleiben. Örtliche Strukturen zu verbinden und niederschwellige Angebote für die Kinder und Jugendlichen von Kirchberg zu errichten, gehört zu den Grundgedanken dieses Projektes.
Geplant ist: Bau eines Hochbeetes, Kräuterworkshop, Kochen, Hallenzeit (Sport in einer Halle), Abschlussfest, Gartenfest, Erstellung einer Werbetafel.
Mehr Informationen: www.alter-gasometer.de
www.instagram.com/jckirchberg/

© Lydia Paukstadt

© Lydia Paukstadt

© Lydia Paukstadt
Unser Hanstedt – Perspektiven von Menschen, die in Hanstedt angekommen sind
„Unser Hanstedt“ bietet geflüchteten Menschen Raum, ihre Perspektiven durch Fotografie, Tanz und Storytelling sichtbar zu machen und mit der Dorfgemeinschaft in Dialog zu treten. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und den Zusammenhalt zu stärken.
Unser Hanstedt – Perspektiven von Menschen, die in Hanstedt angekommen sind
Unser Projekt hat zum Ziel, Menschen mit Fluchterfahrung in Hanstedt eine Plattform zu bieten, ihre Perspektiven kreativ auszudrücken und einen interkulturellen Dialog mit der Dorfgemeinschaft zu fördern. Angesprochen werden geflüchtete Menschen ab 13 Jahren, die durch Fotografie, Storytelling und Tanz ihre Erfahrungen und Identitäten teilen können. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, das Verständnis füreinander zu erhöhen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Durch ein offenes Café werden gemeinsame Workshops ausgewählt, die dann in der Kulturbäckerei Hanstedt stattfinden. Die Ergebnisse werden in einer kleinen Abschlussaufführung bzw. -austellung vorgestellt.
FRIDA – Fraueninitiative für Demokratie und Alltagsmut
Die Intiative aus Malschwitz und angrenzenden Gemeinden bringt Frauen zusammen, um sich über Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu stärken. Gemeinsam wollen sie sich für mehr Gleichberechtigung und ein respektvolles Miteinander in der Kommunalpolitik einsetzen.
FRIDA – Fraueninitiative für Demokratie und Alltagsmut
Etwa fünfzig Prozent der Bevölkerung sind weiblich. Doch in der sächsischen Kommunalpolitik sind nur 22 Prozent der Amtstragenden in Gremien wie Gemeinde- oder Stadträten Frauen. Werden weibliche Themen trotzdem gehört? Wie kann der teilweise respektlose Ton in der Kommunalpolitik wieder sachlicher werden? Dazu treffen wir uns seit Ende 2024: Ein offenes Bündnis von Frauen, überwiegend aus der Gemeinde Malschwitz, das für Gleichberechtigung und Demokratie einsteht. Wir haben gemerkt, dass dieser Austausch und die Vernetzung gut tun. So sind für das Jahr 2025 regelmäßige Treffen zu offenen Diskussionsrunden, Argumentationstrainings und kulturellen Veranstaltungen geplant, um über Ziele und Wünsche für die Gemeinde aus weiblicher Sicht zu sprechen.

© J. Hacker

© J. Hacker
Wiedereröffnung AZmeva Ostritz
Der Verein “Me-O-Wa e.V.” in Ostritz möchte die Jugendkultur im Ort aktiv und basisdemokratisch gestalten. Durch Freizeitangebote und selbstorganisierte Veranstaltungen kommen Menschen verschiedener sozialer Hintergründe zusammen und fördern so gesellschaftliche Teilhabe.
Wiedereröffnung AZmeva Ostritz
Me-O-Wa ist ein Jugend und Kulturverein in Ostritz, im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien. In unserer Region ist der demografische Wandel zu spüren, darum ist es für uns umso wichtiger, mit der Wiedereröffnung dem Wegzug Jugendlicher ein Stück weit entgegenzuwirken. Wir wollen im ländlichen Raum gesellschaftliche Teilhabe für diverse Menschengruppen durch Projekte und Veranstaltungen ermöglichen und Schutzräume für Menschen mit Diskriminierungserfahrung schaffen.
Wir möchten mit kreativen Ideen und durch Projekte alternative Freizeitangebote schaffen, bei denen sich die Beteiligten selbst einbringen und aktiv mitwirken können. Durch Schaffung einer gerechten und basisdemokratischen Organisationsstruktur ermöglichen wir es, Entscheidungen rund um Haus und Grundstück für alle Akteure transparent zu treffen. Das offene Konzept und die Integration aller Interessierten fördern gezielt das Verständnis von Beteiligungsprozessen in einer diversen Gesellschaft. Wir stehen für Chancengleichheit und ein offenes, diverses und tolerantes Miteinander und setzen uns gegen Ausgrenzung und Diskriminierung ein. Bei uns sind alle Menschen willkommen, unabhängig von ihrer sozialen oder finanziellen Situation. Wir möchten basisdemokratische Jugendkultur aktiv gestalten. Unser Verein wirkt regelmäßig an lokalen gesellschaftlichen Veranstaltungen wie z.B. dem Ostritzer Friedensfest mit.
Mehr Informationen: www.azmeva.de
Facebook: facebook.com/AZmeva/
Instagram: instagram.com/azmevaostritz/

© Steffen Lenz

© Steffen Lenz

© Steffen Lenz
Friedeburger Demokratielichter
Das Projekt möchte geteilte Geschichten dafür nutzen, Demokratie, Toleranz und Vielfalt in Friedeburg aufzuzeigen. Die positiven Beispiele sollen Menschen dazu ermutigen, solidarisch füreinander einzustehen und Brücken zu bauen.
Friedeburger Demokratielichter
Wir legen den Fokus auf positive Beispiele für gelebte Demokratie und Vielfalt im Ort. Das Projekt zielt darauf ab, Menschen und Gemeinschaften zu inspirieren, indem es Geschichten und Taten in Begegnungsformaten und in den Sozialen Medien in den Fokus rückt, die den Zusammenhalt und das Verständnis untereinander fördern. Durch Multiplikatoren, den sogenannten Demokratielichtern, soll die Gesellschaft ermutigt werden, sich aktiv für Demokratie, Toleranz und Vielfalt einzusetzen und Zusammenhalt und Empathie durch geteilte Geschichten zu stärken. Jeder von uns trägt das Potential in sich, ein Teil des Lichts zu sein – durch kleine Taten der Freundlichkeit, den Mut, für Vielfalt einzustehen und die Bereitschaft, Brücken statt Mauern zu bauen.
Instagram: instagram.com/demokratielichter_friedeburg/

Demokratielichter zum internationalen Frauentag: Frauen aus der Gemeinde Friedeburg, die sich für Vielfalt und Toleranz in unserer Gemeinde stark machen
© Jan Lübbenh
Regional-Checker: Entdecken, was verbindet
Das Projekt sammelt in 30 Interviews persönliche Geschichten von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte, um Vielfalt in Ostrhauderfehn sichtbar zu machen und den Austausch in der Gemeinde zu stärken.
Regional-Checker: Entdecken, was verbindet
Mit dem Projekt „Ostrhauderfehn, wir müssen reden!“ – 30 Stimmen: die Gemeinde Ostrhauderfehn erzählt – möchten wir 2025 von April bis Juli 30 Interviews mit Menschen aus der Gemeinde Ostrhauderfehn führen. Die Interviewpartnerinnen und -partner sollen die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln und ein authentisches Bild des Lebens in Ostrhauderfehn vermitteln.
Die Interviews werden von jungen Menschen mit Migrationshintergrund geführt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Leben in Ostrhauderfehn für die jeweiligen Personen ist. Welche Erfahrungen haben sie hier gemacht? Was bedeutet Ostrhauderfehn für sie? Was macht das Leben in unserer Gemeinde aus?
Jede Geschichte ist einzigartig und zeigt eine persönliche Perspektive auf das Leben in Ostrhauderfehn. Am Ende des Projekts werden die 30 verschiedenen Geschichten veröffentlicht, um einen vielschichtigen Einblick in das Miteinander unserer Gemeinde zu geben.

© Malte Frederichs

© Malte Frederichs
Müncheberg Gemeinsam 2025
Durch verschiedene Veranstaltungsformate möchte das Projekt des Kultus e.V. Menschen zusammenbringen und den Zusammenhalt vor Ort stärken. Offene Angebote wie Kinoabende oder Comic-Workshops sollen ein möglichst diverses Publikum ansprechen.
Müncheberg Gemeinsam 2025
In Müncheberg gestaltet sich der gesellschaftliche Zusammenhalt schwierig. Vor allem durch die Wahlen und die dazugehörigen, häufig polarisierenden Wahlkämpfe nehmen wir eine noch stärkere Spaltung der Zivilgesellschaft wahr.
Mit unseren verschiedenen Veranstaltungsformaten wollen wir Impulse setzen, die das Miteinander der Menschen vor Ort wieder ermöglichen und fördern, um die Gemeinschaft zu stärken. Unser Fokus liegt dabei auf niedrigschwelligen Angeboten, die ein heterogenes und diverses Zielpublikum ansprechen, indem sich die thematische Auswahl auf verbindende Elemente konzentriert. Dafür nutzen wir unsere Erfahrungen bei der Konzeption, Gestaltung und Durchführung des Innenstadtfestes “Kurze Nacht” in Müncheberg. Darüber hinaus sind z.B. ein Comic-Workshop, eine Kinderveranstaltung und Kinoabende geplant.
Als weiteres Ziel verfolgen wir eine personelle Erweiterung unserer Interessengemeinschaft, um das Engagement auf mehr Schultern zu verteilen und um über Netzwerke neue Mitglieder, eine größere Reichweite und breitere Akzeptanz der Interessengemeinschaft zu generieren.

Kino in der Café-Bar
© Fotograf*in: privat

Innenstadtfest Kurze Nacht 2024
© Fotograf*in: privat

Artistikprogramm beim Innenstadtfest
© Katharina Richter
TanzRaum – gemeinsam bewegen, gemeinsam wachsen
TanzRaum ist in interkulturelles Tanzprojekt, bei dem FLINTA-Personen in einem geschützten Raum zusammenkommen können. In den Workshops entsteht durch Bewegung und Sprach-Tandems ein lebendiger Austausch, der Resilienz fördern soll.
TanzRaum – gemeinsam bewegen, gemeinsam wachsen
Dieses intersektionale und interkulturelle Tanz- und Bewegungsprojekt bietet FLINTA-Personen einen geschützten Raum, um durch Tanz in Verbindung zu treten, voneinander zu lernen und neue Ressourcen für den Alltag zu entdecken. Tanztherapie stärkt nicht nur das Wohlbefinden und die Resilienz, sondern unterstützt auch die Verarbeitung von Stress und traumatischen Erfahrungen. In unseren zweiwöchentlichen Workshops nutzen wir wissenschaftlich fundierte Methoden, um Körperwahrnehmung, Ausdruck und gemeinsames Erleben zu fördern. Durch die Kombination von kreativer Bewegung und Sprachtandems entsteht ein lebendiger interkultureller Austausch, in dem neue Netzwerke wachsen. Hier begegnen sich Menschen auf Augenhöhe – durch Tanz als universelle Sprache, die verbindet und stärkt.
Gemeinsam engagiert für ein buntes Bützow
“Buntes Land” ist ein Bündnis, das demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Raum Bützow stärken möchte. Mit kreativen Formaten und Angeboten schafft es Räume für Austausch, vernetzt Menschen untereinander und fördert aktives Mitgestalten.
Gemeinsam engagiert für ein buntes Bützow
Das Bündnis Buntes Land setzt sich für die Stärkung der Demokratie im ländlichen Raum rund um Bützow ein. Ziel ist es, demokratische Werte sichtbar zu machen, Teilhabe zu fördern und dem wachsenden Einfluss antidemokratischer Tendenzen entgegenzuwirken. Durch Bildungsangebote, kulturelle Veranstaltungen und Begegnungsformate schafft das Bündnis Räume für Austausch, Vielfalt und gemeinschaftliches Engagement. Es vernetzt lokale Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Politik, Bildung und Kultur, um gemeinsam nachhaltige Impulse für ein demokratisches Miteinander zu setzen. Besonders im Fokus stehen junge Menschen sowie bislang wenig eingebundene Bevölkerungsgruppen. Die Aktivitäten basieren auf einem partizipativen Ansatz und laden zur aktiven Mitgestaltung ein. Das Bündnis versteht sich als offenes Netzwerk, das kontinuierlich wachsen und neue Partner gewinnen möchte. Alle Maßnahmen orientieren sich an den Prinzipien Toleranz, Respekt und Menschenwürde. Buntes Land steht für eine lebendige, vielfältige und wehrhafte Demokratie – auch jenseits der urbanen Zentren.
Instagram: www.heymannbaude.org
Workshops für den Zusammenhalt
Das Projekt möchte durch offene Workshops das gemeinschaftliche Engagement im Ortsteil Tremmen fördern und Menschen miteinander vernetzen. Ob Outdoor-Kino oder Näh-Treff, es gibt vielfältige Angebote, die durch Ehrenamtliche geplant und umgesetzt werden.
Workshops für den Zusammenhalt
Wir möchten die Gemeinschaft in Tremmen stärken und Zugezogenen mehr Möglichkeiten anbieten, sich besser in das Dorfleben integrieren zu können, um neue Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen. Da uns bereits bekannt war, dass sich viele Dorfbewohner*innen mehr Aktivitäten im Ort wünschen und bereits konkrete Vorstellungen dazu haben, begannen wir mit der Suche nach engagierten Ehrenamtlichen, die bereit waren, solche Projekte umzusetzen – und wurden schnell fündig. Die Freiwilligen übernehmen ihre Aufgaben mit großer Freude und schätzen es, sich aktiv einbringen zu können. Unsere Angebote wurden über Flyer sowie auf Facebook, Instagram, der Tremmener Webseite und über Aushänge beworben. Nach den ersten erfolgreichen Aktionen meldeten sich weitere Ehrenamtliche, die ebenfalls Ideen einbringen möchten. Derzeit gehören zu unserem Projekt unter anderem eine Leseomi, Nähangebote, ein Mittagstisch, Aerobic auf dem Stepper, Yoga und Schach. Zusätzlich haben wir nun ein Outdoor-Kino samt Popcornmaschine und können in den Ferien oder zu besonderen Anlässen weitere Gelegenheiten für Abwechslung und das Zusammenkommen im Dorf schaffen.

© Sandy Schulz

© Sandy Schulz

© Sandy Schulz
„Nie wieder ist jetzt“ trifft „Jin. Jiyan. Azadi.“
Das Projekt bringt in und um Linz am Rhein Frauen verschiedener Generationen und Kulturen zusammen, um sich zu vernetzen und ein Zeichen gegen den Extremismus zu setzen.
„Nie wieder ist jetzt“ trifft „Jin. Jiyan. Azadi.“
Extremismus, sei es in Form von Islamismus oder Rechtsextremismus, findet einen geteilten Ausdruck in der Abwertung und Unterdrückung von Frauenrechten. Die Gewalt, die daraus entsteht, hat verschiedene Gesichter. Sie zeigt sich sowohl im öffentlichen Raum, als auch im Privaten.
Mit unserem neuen Projekt „‚Jin Jiyan Azadî’ trifft ‚Nie wieder ist jetzt‘“ möchten wir Frauen über Kulturen und Generationen hinweg zusammenbringen. Wir möchten uns zivilgesellschaftlich verbinden, unterstützen und Perspektiven teilen. Dabei begleitet uns stets die Frage, wie „Jin, Jiyan, Azadî“ und „Nie wieder ist jetzt“ bei uns vor der Haustür, hier in Linz am Rhein und Umgebung aussehen können.
Dafür organisieren wir Diskussionsveranstaltungen, einen Empowermentworkshop, eine Gedenkstättenfahrt sowie eine künstlerische Visionenwerkstatt.
Mehr Informationen: www.utamara.org/

© UTAMARA e.V.

© UTAMARA e.V.

© UTAMARA e.V.
Gemeinsam WO(h)Lvernetzt – kreative Begegnungen
“Gemein WO(h)Lvernetzt” bringt Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte in Wolmirstedt zusammen. Bei Aktivitäten wie Kreativ-Treffs oder Stadtführungen soll das Miteinander und die lokale Vernetzung gestärkt werden.
Gemeinsam WO(h)Lvernetzt – kreative Begegnungen
Träger des Projektes ist der Frauenverein BeReshith e.V., der mehr als 20 Jahre in Magdeburg und Umgebung aktiv tätig ist. Hauptziele des Projektes sind:
Partnerschaften schaffen und ein respektvolles Miteinander fördern, Potenziale und Kreativität im Ort unterstützen sowie bestehende lokale Bündnisse und Initiativen stärken. Im Projekt sind Aktivitäten für gemeinsame kreative Betätigung sowie für Ideenaustausch und thematische Diskussionen geplant, u.a. Workshops, Kreativ-Treffs und eine Fotowerkstatt. Außerdem lernen wir die Stadt Wolmirstedt durch thematische Stadtführungen und Museumsbesuche kennen. Dafür arbeiten wir mit dem Bürgerhaus e.V., Katharina e.V. und dem Museum Wolmirstedt LK Börde zusammen. Die Bedarfe und Interessen der Teilnehmenden werden dabei immer berücksichtigt. Hauptzielgruppen sind Menschen mit Migrationshintergrund, geflüchtete Frauen, Netzwerke und Migrantenselbstorganisationen.
Zurzeit knüpfen wir Kontakte und bauen Kooperationen vor Ort auf. Die Teilnehmenden erhalten so auch die Möglichkeit verschiedene Netzwerke in Magdeburg kennen zu lernen.
Für die Frühlingsmonate sind geplant: Stadtführung “Jüdische Geschichte in Wolmirstedt”, regelmäßiger Kreativ-Treff in Wolmirstedet und Magdeburg sowie zwei thematische Workshops: “Konflikte friedlich lösen” und “Interkulturelle Kompetenzen”. Ein Mitarbeiter sowie mehrere Ehrenamtliche werden die Projektideen engagiert verwirklichen.

© Leonid Rublow